Notariat Anwalt Eherecht Erbrecht

 

Dienstleistungen vom Anwalt des Notariats im Erb- und Eherecht

Suchen Sie einen Notariat oder Anwalt für Eherecht und Erbrecht?

Ein Scheidungsanwalt sollte bei Scheidung oder Erbschaften als verlässlicher Partner zur Seite stehen. Bei Scheidungen oder Erbschaften kommt es in der Regel zu einer güterrechtlichen Auseinandersetzung. Verträge, die die Teilung von Vermögen im Scheidungsfall beziehungsweise im Erbfall regeln, sollten notariell und anwaltlich begleitet werden! Es ist empfehlenswert schon bei der Eheschliessung einen Ehevertrag anwaltlich aufsetzen zu lassen.

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Was soll mit Ihrem Nachlass bei Ihrem Ableben geschehen? Handeln Sie präventiv. Denken Sie frühzeitig über ehe- und erbrechtliche Themen nach, so dass im Todesfall kein Streit unter den Erben aufkommen kann. Die frühzeitige anwaltliche und notarielle Rechtsberatung schafft Klarheit, Frieden und Transparenz. Selbst bei kleinen Vermögenswerten kann es unter den Erben zum Erbschaftsstreit kommen. Nehmen Sie noch heute Kontakt mit einem Notariat auf. Rechtsprobleme werden auch notariell vertraulich behandelt. Bei Fragen rund ums Erb- und Eherecht kann ein Anwalt und Notar kompetent weiterhelfen.

Ihr Anwalt für Eherecht und Erbrecht klärt Fragen zum Ehevertrag?

Nur ein Notariat bzw. ein spezialisierter Notar, Scheidungsanwalt in sowie Anwalt für Erbrecht und Eherecht kennt die ehe- und erbrechtlichen und vertraglichen Regelungsmöglichkeiten des Ehevertrages. Bei der Eheschliessung ohne Ehevertrag wird mit der zivilen Heirat der sogenannte „ordentlichen Güterstand der Errungenschaftsbeteiligung“ eingegangen. Das ZGB kennt die Güterstände der Errungenschaftsbeteiligung (Ordentliche Güterstand), der Gütertrennung und der Gütergemeinschaft.

Wenn keine besonderen Abmachungen getroffen werden, gilt der ordentliche Güterstand. Die Errungenschaftsbeteiligung gilt für alle, die nicht in einem Ehevertrag einen anderen Güterstand vereinbart haben. Jeder Ehegatte kann sein Vermögen selber verwalten und nutzen.

Selbstverständlich können die Eheleute das Vermögen auch gemeinsam verwalten, oder der eine kann den andern mit der Verwaltung beauftragen. Ein solcher Auftrag ist allerdings widerrufbar.

Nach dem Ableben eines Ehegatten oder mit der Scheidung wird der Güterstand der Errungenschaftsbeteiligung nach gesetzlichen Grundsätzen aufgelöst. Es erfolgt die güterrechtliche Teilung: Jeder Ehegatte erhält sein Eigengut und die Hälfte seiner Errungenschaft (Vorschlag) sowie den halben Vorschlag des anderen Partners. Der Vorschlag ist die Errungenschaft abzüglich allfälliger Verpflichtungen der Ehegatten zuzüglich ausstehender Vermögenswerte (ZGB 196-220).

Die vertragliche Regelung beziehungsweise die individuelle Regelung mit definiertem Eigengut und Gesamtgut oder auch die Änderung einer Gütertrennung ist nur über den Abschluss eines Ehevertrages möglich!

Bei der Redaktion eines guten Ehevertrages sollte man sich auf jeden Fall vollumfassend notariell und anwaltlich beraten lassen. Ein spezialisierter Notar kennt die Fallstricke und kann auf die individuelle und familiäre Situation eingehen und diese angemessen im Ehevertrag berücksichtigen.

Gerade bei schwierigen Familienverhältnissen, dem Zusammenleben ohne Trauschein (Konkubinat) oder bei eingetragenen Partnerschaften sollte man sich auf jeden Fall an einen Notar wenden.

Das Erbrecht regelt die gesetzliche Erbfolge. Die gesetzlichen Erben werden nach Stämmen oder Parentelen eingeteilt. Es ist zu Prüfen, ob eine Verfügungen von Todes, eine Testament, eine öffentliche Verfügung, eine eigenhändige Verfügung oder eine mündliche Verfügung beziehungsweise ein Erbvertrag sinnvoll ist.

Sofern die gesetzlichen Vorgaben zur Erbfolge nach der Heirat nicht Ihren Vorstellungen entsprechen, muss die Möglichkeit nach einer individuellen Lösungsfindung geprüft werden.

Willenserklärung, Testament und Erbvertrag

Die erbrechtlichen Möglichkeiten mit einer individuellen „Verfügung von Todes wegen“ sollte mit dem Anwalt und Notar absprechen. Der Erblasser kann die „Verfügung von Todes wegen“ mit einem Testament zu regeln.

Es bestehen zwei Hauptarten von Testamenten. Das eigenhändige Testament muss vollständig von Hand geschrieben sein und Tag, Monat und Jahr der Erstellung enthalten. Die Unterschrift des Erblassers darf ebenfalls nicht fehlen (ZGB 505). Das öffentliche Testament muss unter Mitwirkung einer Urkundsperson und zweier Zeugen erstellt werden. Die Zeugen müssen bestätigen, dass der Erblasser das Testament gelesen hat, dass er damit über den Nachlass verfügen will und dass er nach ihrer Wahrnehmung im Zeitpunkt der Testamentserrichtung urteilsfähig war (ZGB 507).

Es ist ratsam einen Anwalt und Notar aufzusuchen, damit dieser den letzten Willen aufschreiben kann und bis zum Tod oder bis zum Widerruf des Testaments dieses aufbewahrt. Suchen Sie einen Notar auf und lassen Sie sich erbrechtlich beraten, wenn Sie eine andere Verteilung wünschen als es von Gesetztes wegen vorgesehen wäre.

Der Erbvertrag stellt eine weitere Möglichkeit der „Verfügung von Todes wegen“ dar. Sofern vertragliche Verpflichtungen über das Erbe eingegangen werden, müssen die Formvorschriften für den Erbvertrag eingehalten werden! Dies stellt der Notar sicher.

Das Testament ist eine einseitige Willenserklärung. Der Erbvertrag jedoch ist zweiseitig, d.h. dieser Vertrag wird zwischen den beteiligten Erbparteien abgeschlossen. Die Unterzeichnung aller Beteiligten Personen ist eine wichtige Voraussetzung des Erbvertrages. Für die Gültigkeit des Erbvertrages benötigt es zudem einen Notar und zwei unabhängige Zeugen. Der Erbvertrag ist ein vertragliches Dokument, welches als öffentliche Urkunde vom Notar in seiner Anwaltskanzlei aufbewahrt werden kann.

Weitere Infos:

Anwaltskanzlei Wittibschlager

Dufourstrasse 165
8008 Zürich

 
 
 

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