Anwalt Gesellschaftsrecht

Suchen Sie einen Anwalt für Gesellschaftsrecht in Zürich? Unsere Anwaltskanzlei richtet Ihren Fokus auf Gesellschaftsrecht. Wollen Sie mehr über gesellschaftsrechtliche Aspekte von Kapitalgesellschaften, Vereinen, Stiftungen, Kollektivgesellschaften, Kommanditgesellschaften, Genossenschaften, Aktiengesellschaften, Gesellschaften mit beschränkter Haftung oder anderen Personenvereinigungen wissen? Was unterscheidet eine Anstalt von einer Stiftung? Unser Anwalt für Gesellschaftsrecht in Zürich ist Experte für Firmengründungen aller Art. Bei gesellschaftsrechtliche Fragen sind Sie in unserer Kanzlei in Zürich richtig. Unser Rechtsanwalt für Gesellschaftsrecht zeigt Ihnen Vor- und Nachteile sowie rechtliche Voraussetzungen der einzelnen Gesellschaftsformen auf. Unser Partnernotariat nimmt anschliessend die notwendigen Beurkundungen vor. Wesentlich ist die anwaltliche Kontrolle, Begleitung und Überprüfung von gesellschaftlichen Vorgängen oder Gründungen. Wir bereiten für Sie die formellen Papiere zur Eintragung ins Handelsregister vor.

Überlassen Sie unseren Anwälten für Gesellschaftsrecht die handels- und gesellschaftsrechtlichen Formalitäten

Wie definiert das schweizerische Obligationenrecht eine Gesellschaft? Welche Gesellschaftsformen sind beurkundungspflichtig? Wollen Sie eine AG oder eine GmbH gründen? Haben Sie Fragen zu notwendigen Schriftsätzen oder der Beurkundung ihrer Unternehmensgründung? Suchen Sie einen Anwalt für Gesellschaftsrecht in Zürich, welcher die notarielle Beurkundung für Sie vornimmt? Unsere Kanzlei hat sich im Handels-, Wirtschafts-, Vertrags- und Gesellschaftsrecht spezialisiert, u.a. bieten wir bieten folgende Dienstleitungen an:

  • Kapitalerhöhungen
  • Kapitalherabsetzungen
  • Änderungen der Statuten
  • Vermögensübertragungen
  • Fusionen
  • Begleitung von notariellen Beurkundung
  • Rechtsberatung von Unternehmen in Zürich
  • Unternehmensrechtliche Konflikte und Auseinandersetzungen
    • unerlaubten Handlungen eines Mitgesellschafters
    • Haftungen und Stimmrechte
    • Ausschluss von beteiligten Personen der Gesellschaft
    • Haftung von Verbindlichkeiten
  • Auseinandersetzungen im Inneren Ihrer Gesellschaft
  • Streitigkeiten mit Dritten
  • Unternehmerische Rechtsberatung

Gesellschaftsrecht Schweiz/Deutschland

Ihre Anwälte für Gesellschaftsrecht in Zürich

Unsere Rechtsanwaltskanzlei bietet Firmen und Privatpersonen eine vollumfängliche Beratung in wirtschafts-, gesellschafts- und handelsrechtlichen Belangen an.

Blog, Info & News

Spezialisierte Anwälte für Gesellschaftsrecht aus der Schweiz

  • National tätig, international vernetzt  und lokal für Sie da!
  • Schnell, einfach und unkompliziert

Sind Sie ein Arbeitnehmer und möchten Sie sich selbständig machen? Wir bieten Ihnen eine professionelle rechtliche Unterstützung an und zeigen Ihnen den Weg zur Selbständigkeit. Dieses Vorhaben stellt ein Risiko aber auch eine grosse Chance für Ihr berufliches Weiterkommen dar. Wichtig ist die Unterstützung eines Experten für Gesellschafts- und Handelsrecht. Unsere Anwältinnen und Anwälte sind überaus erfahren in allen gesellschaftsrechtlichen Belangen, wir beraten und unterstützen Klienten, welche die Selbständigkeit in Angriff nehmen wollen. Folgende gesellschaftsrechtliche Fragen können sich für einen Unternehmer stellen:

  • Wie geht die Gründung eines Unternehmen vonstatten?
  • Welche Gesellschaftsform sollte der Unternehmer für seine Firma wählen? (AG, GmbH, Verein …)
  • In welchen Fällen ist eine Restrukturierung eines Unternehmens sinnvoll und wie kann diese rechtlich umgesetzt werden?
  • Ist ein Zusammenschluss oder eine Übernahme eines anderen Betriebs sinnvoll? Welche unternehmen- und wirtschaftssrechtlichen Aspekte sind hierbei zu beachten?

Unsere Anwältinnen und Anwälte bieten Privatpersonen und Unternehmen eine kompetente Rechtsberatung in sämtlichen Bereichen des deutschen und schweizerischen Rechts an. Insbesondere unterstützen wir Sie bei:

  • Beratung  und Betreuung für schweizerische bzw. deutsche Unternehmens- und Firmengründungen sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland
  • Mediation und Führung von Verhandlungen zur aussergerichtlichen Beilegung von Konflikten und Streitigkeiten
  • Verfassen von Verträgen (Vertragsausarbeitung)
  • Mitarbeit bei der Verhandlung von Verträgen (Vertragsverhandlung in der Schweiz/Deutschland)
  • Rechtsberatung bei Firmenübernahmen
  • Rechtsberatung bei allen gesellschaftsrechtlichen Fragen in markenrechtlichen Belangen
  • Steuerrechtliche Beratung in der Schweiz und in Deutschland
  • Vertretung bei sämtlichen Behörden und Gerichten der Schweiz (Bund, Kanton, Gemeinde)  und Deutschland
  • Mitarbeit im Verwaltungsrat (Übernahme und Leitung von Verwaltungsratsmandaten)
  • Beratung und Mitarbeit bei der Erstellung eines Netzwerks (Networking)
  • Unterstützung bei der Gründung einer Firma (Beratung, Vertretung  Firmengründung) 

Kontaktieren Sie eine Anwältin oder einen Anwalt

Informationsseite für Unternehmer, Privatpersonen und Firmen in der Schweiz und in Deutschland 

Anwaltskanzlei Gesellschaftsrecht: Schweiz-Deutschland / Deutschland-Schweiz

Unsere Anwälte beraten und vertreten Mandanten in der ganzen Schweiz und Deutschland. In Zürich und der nähren Umgebung betreuen wir unsere Klienten persönlich. Haben Sie Fragen zum schweizerischen oder deutschen Gesellschaft- und Handelsrecht?  Erfahrene Anwälte beraten Sie kompetent zu einem fairen Preis. Rechtlicher Hinweis

Anwalt Gesellschaftsrecht: Handelsrecht – Vertragsrecht – Wirtschaftsrecht – Unternehmensrecht

  • Gesellschaftsgründungen: AG, GmbH, einfache Gesellschaft, Kollektivgesellschaft, Verein, Stiftung, Genossenschaft
  • Unterstützung bei Gründung eines Unternehmens
  • Erstellung Businessplan, Gründungsunterlagen, Handelsregister
  • Mehrwertsteuer anmelden
  • Führung des Rechtsdienstes eines Unternehmens
  • Kapitalherabsetzungen bzw. Kapitalerhöhungen
  • Geschäftsdomizile gewähren
  • Ausarbeitung von Verträgen (Vertriebs-, Factoring-, Werk- und Dienstleistungsverträge, Aktionärbindungsverträge)
  • Vertretung in sämtlichen Bereichen des Gesellschaftsrechts (vor Behörden und Gerichten)

Schweizer Recht – Deutsches Recht – Gesellschaftsrecht

Schweizer und Deutsches Gesellschaftsrecht

Die hier aufgeführten Unternehmensformen geben einen ersten Überblick über die häufigsten Rechtsformen im schweizerischen und deutschen Gesellschaftsrecht:

  1. Kollektivgesellschaft (Die Gesellschafter einer Kollektivgesellschaft haften mit ihrem gesamten Privatvermögen)
  2. Einzelunternehmung
  3. Einfache Gesellschaft
  4. Aktiengesellschaft
  5. Genossenschaft
  6. Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)
  7. Verein (Körperschaften mit nicht wirtschaftlicher Zielsetzungen)

Wirtschaftsrecht Schweiz/Deutschland

Aktiengesellschaft (in der Schweiz)

Eine Aktiengesellschaft ist im schweizerischen Gesellschaftsrecht eine Rechtsform einer Kapitalgesellschaft, welche sich für Firmen mit einer gewissen Unternehmensgrösse eignet. Diese Gesellschaftsstruktur ist eine von den Aktionären relativ unabhängige Struktur. Rechtsgeschäfte können durch die Organe der AG vorgenommen werden. In einer Aktiengesellschaft ist die strategische Führung Aufgabe des Verwaltungsrates, die operative Führung ist die Aufgabe der Geschäftsleitung. Eine AG kann u.a. Arbeitsverträge mit seinen Arbeitnehmern abschliessen. Das Aktienrecht befindet sich im schweizerischen Obligationenrecht, dem formell fünften Teil des ZGB. Der Begriff Obligation bedeutet Vertrag.

Das Obligationenrecht ist ein Gesetzbuch, in welchem man ausser dem Verein (Art. 60 ff. ZGB) Bestimmungen zur Unternehmensführung und zu Gesellschaftsgründungen findet. Die Haftung einer Aktiengesellschaft ist beschränkt auf das Aktienkapital. Bei der Gründung einer AG braucht es mindestens eine natürliche oder juristische Person (Art. 625 OR). Hierbei geht es darum, dass in erster Linie der Verwaltungsrat und die Organe der AG, wie z.B. auch der Geschäftsführer bestimmt werden müssen. Zudem wird eine unabhängige Revisionsstelle mit der Überprüfung der Buchhaltung beauftragt. Diese ist jedoch nicht in allen Fällen nötig (vgl. Art. 727 OR). Die Gründung der AG kann man in den folgenden Schritten vornehmen:

  • Sicherstellung der personellen, finanziellen und strukturellen Funktionsfähigkeit der AG
    • Gründer verfassen die notwendigen Unternehmensbeschlüsse in Form von Statuten (Checkliste bei der Gründung)
    • Aktien zeichnen
    • mindestens CHF 50’000.- müssen liberiert sein
    • Handelsregistereintrag

Die Generalversammlung (GV) der Aktionäre stellt das oberste Organ einer Aktiengesellschaft dar. Die GV hat folgende unübertragbaren Kompetenzen:

  • Änderungen der Statuten
  • Wahl der Revisionsstellenmitglieder
  • Wahl des Verwaltungsrats
  • Beschlussfassung über Aktienkapitalherabsetzung bzw. Aktienkapitalerhöhung
  • Abberufung des Verwaltungsrats (Aufgaben Verwaltungsrat)
  • Entlastung des Verwaltungsrates («Décharge»)

Das alte Recht sah das Erfordernis der «Pflichtaktie» vor. Unter geltendem Recht ist nicht mehr erforderlich, dass Mitglieder des Verwaltungsrats Aktionäre der Gesellschaft sind.  Diese können alle Angelegenheiten, welche nicht durch das Gesetz (z.B. unübertragbare Kompetenzen der GV) oder die Statuten geregelt sind, anhand von Beschlüssen entscheiden. Sofern die Statuten der Gesellschafterversammlung Kompetenzen einräumt, ist diese ausdrücklich dafür verantwortlich. Aktionäre haben nur eine Pflicht, sie müssen die erhaltenen Aktien bezahlen. Aktionäre haben aber auch Rechte. Im Folgenden finden Sie eine kurze Übersicht:

  • Recht auf einen Anteil des Unternehmensgewinns
  • Recht auf einen Anteil des Liquidationsertrags
  • jährlicher Geschäftsbericht 
  • Einladung für die Generalversammlung
  • Stimmrecht an der GV
  • Einsichtsrechte in den Geschäftsgang der Firma
  • Sofern keine Vinkulierung (Aktionärbindungsvertrag) besteht, können die Aktionäre ihre Aktien frei übertragen
  • Bei einer AG können die Aktionäre höchstens ihr eingezahltes Aktienkapital verlieren.

Einige dieser Rechte können durch Gesetz, Statuten oder Beschlüsse der AG relativiert werden. Der Vorteil der Rechtsform in der Struktur einer AG ist, dass sich diese sehr schnell und effektiv an die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gegebenheiten und Veränderungen anpassen kann und damit für die Erwirtschaftung eines Unternehmenserfolgs durch die Anlage des Aktienkapitals optimal gewährleistet ist.

Zusammenfassende Informationen über die AG

  • Einfache Kapitalbeschaffung (Erhöhung Aktienkapital)
  • Anonymität der Gesellschafter
  • Nur das Gesellschaftsvermögen haftet
  • Sicherheit bezüglich grobfahrlässigen Managementfehlern, d.h. Sorgfalts- und Treuepflicht ist gesetzlich verankert (OR 717, 752 – 760)
  • Das Mindestkapital beträgt CHF 100000
  • eine Revisionsstelle, deren Mitglieder, deren Unabhängigkeit sowie deren Aufgaben und Pflichten sind gesetzlich vorgeschrieben (OR 727 – 731).

Hier finden Sie eine Übersicht zu den Vor- und Nachteilen einer AG.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH in der Schweiz)

Merkmale einer GmbH

Nur das Gesellschaftsvermögen haftet

  • Das Stammkapital beträgt CHF 20000
  • Gesetzlich nicht so streng beaufsichtigt wie die AG
  • Bezüglich Verantwortlichkeit gelten dieselben Regeln wie beim Aktienrecht (OR 827)
  • Keine Anonymität der Gesellschafter (Eintrag der Namen ins Handelsregister)
  • Personengebundenere Gesellschaftsform

Die GmbH wird in der Umgangssprache oft auch als die Aktiengesellschaft der einfachen Leute bezeichnet. In den letzten zehn Jahren wurden in der Schweiz ca. 50’000 Untenehmens-Neugründungen in Form einer GmbH gemacht. Dies unterstreicht die Popularität dieser Unternehmensform.

Zur Gründung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung genügt ein Gesellschafter. Ausserdem bedarf es einer öffentlichen Beurkundung in Form von Statuten. Die Statuten müssen Bestimmungen über die Geschäftsführung enthalten. Die Rechtspersönlichkeit der GmbH wird mit ihrem Eintrag ins Handelsregister erlangt. In den Statuten muss die Höhe des Stammkapitals definiert werden. Das Stammkapital sollte mindestens CHF 20 ‚000.- betragen, wobei der Nennwert einer Einlage CHF 100 oder ein Vielfaches davon betragen muss (Art. 773 f. und Art. 782 Abs. 2 OR).


Bei der Gründung der GmbH muss das gesamte Stammkapital liberiert sein. In erster Linie wird die Haftung für Schulden des Unternehmens durch das Stammkapital beschränkt. Es hat aber zugleich eine Gläubigerschutzfunktion, indem das Stammkapital als Haftungsmasse zur Verfügung steht. Die Gesellschafter der GmbH haften solidarisch und subsidiär bis zur Höhe des nicht einbezahlten Stammkapitals. Eine Nachschusspflicht besteht nur, wenn dies in den Statuten festgehalten wurde (Art. 795 Abs. 1 OR). Die Vertretung der GmbH und die Führung des operativen Geschäfts haben die Gesellschafter gemeinsam inne, es sei denn die Statuten bestimmen etwas anderes. Mindestens ein Geschäftsführer muss seinen Wohnsitz in der Schweiz haben.

Die GmgH gilt als flexibel und eignet sich bestens für KMU’s, welche auf einem nationalen und internationalen Markt tätig sind und sich schnell den Verhältnissen anpassen möchten. Weitere Vor- und Nachteile der GmbH finden Sie hier.

Die Steuern in der Schweiz

Wer ist in der Schweiz steuerpflichtig?

Direkte Bundessteuer

  • Natürliche Personen, die in der Schweiz ihren Wohnsitz oder ihren Aufenthalt haben
  • Juristische Personen, die ihren Sitz oder ihre Betriebsstätte in der Schweiz haben (vgl. BV Art. 128
  • Bei Juristische Personen in Form einer Abgabe auf den Unternehmensgewinn

Steuerhinterziehung / Steuerbetrug 

Bei der Steuerhinterziehung werden Einkommens- oder Vermögensteile in der Steuererklärung verschwiegen, während beim Steuerbetrug
aktiv falsche Angaben gemacht werden, mit der Absicht, die Steuerbehörden über die wahren Begebenheiten zu täuschen.

Eine Zusammenfassung über das schweizerische Steuersystem finden Sie hier.

Kapitalgesellschaften

Kapitalgesellschaften müssen Gewinnsteuern zahlen, sofern diese den Unternehmenssitz oder eine Verwaltungsstelle in der Schweiz haben.

Vereine, Stiftungen und übrige Juristische Personen

Stiftungen, Vereine und andere juristische Personen unterliegen einem fest definierten Steuersatz. Dieser wird auf dem Reingewinn erhoben.

Vereine: Rechtsgrundlage in der Bundesverfassung

  • Die Vereinigungsfreiheit ist gewährleistet
  • Jede Person hat das Recht, Vereinigungen beizutreten oder anzugehören und sich an den Tätigkeiten von Vereinigungen zu beteiligen.
  • Niemand darf gezwungen werden, einer Vereinigung beizutreten oder anzugehören.

Was gibt es für Vereine?

  • sportliche Vereine
  • gesellige Vereine
  • kulturelle Vereine
  • politische Vereine
  • religiöse Vereine
  • wissenschaftliche Vereine
  • künstlerische Vereine
  • wohltätige Vereine

Verein

Statuten

Ein Verein entsteht mit der Ausarbeitung und Annahme schriftlicher Statuten. Diese müssen über den Zweck, seine Mittel und seine Organisation Auskunft geben. Das ZGB schreibt den Statuten einige zwingende Rechtsnormen vor.

Zweck

Warum gibt es diesen Verein?

Mittel

Woher kommt das Geld?

Revisoren

Sie dürfen nicht im Vorstand sitzen. Als Vertreter der Mitglieder prüfen sie die Rechnungsführung und Vermögensverwaltung des Vereins sowie die Tätigkeit des Vorstandes.

Verrechnungssteuer

Die Verrechnungssteuer ist ein Instrument zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung. Sie ist eine Quellensteuer des Bundes, die auf dem Ertrag von Zinsen und Dividenden sowie auf einzelne Versicherungsleistungen erhoben wird. Beim korrekten Erfüllen der Deklarationspflicht mit der Steuerschuld, wird der erhobene Steuerbetrag zurückerstattet oder mit ausstehenden Forderungen verrechnet.

Wie erhalten die Steuerpflichtigen die Verrechnungssteuer zurück?

  • Man deklariert im Wertschriftenverzeichnis das Kapital per 31. Dezember des entsprechenden Jahres als Vermögen und den daraus resultierenden Bruttozins, ebenso einen allfälligen Brutto-Lottogewinn als Einkommen.
  • Die von der Bank bzw. von der Lottogesellschaft bereits abgezogene Verrechnungssteuer wird zurückerstattet oder mit dem Steuerbetrag verrechnet, wenn das Wertschriftenverzeichnis mit integriertem Rückerstattungsantrag vollständig ausgefüllt worden ist.

Mehrwertsteuer

Die Mehrwertsteuer wird auf allen Stufen der Produktion und Verteilung, beim Import und bei inländischen Dienstleistungen erhoben. Steuerpflichtig sind selbständig Erwerbende, welche einen Umsatz aufweisen, der höher als CHF 100’000.- ist. Die gesetzlichen Grundlagen sowie die aktuellen Mehrwertsteuersätze finden Sie hier

Stempelabgaben: Abhabe auf Emissonen, Umsatzabgabe, Abgabe auf Versicherungsprämien

Die Stempelabgabe ist eine vom Bund erhobene Steuer, welche auf bestimmte Vorgänge des Rechtsverkehres erhoben wird (z.B. Kapitalbeschaffung, Kapitalverkehr, Handel mit Wertschriften…)

Kantonale Steuern

 Jeder Kanton und jede Gemeinde kann seine eigenen Steuern erheben. Dieser steuerliche Wettbewerb führt zu einer Konkurrenzsituation mit unterschiedlichen Besteuerungen von Steuersubjekten, je nach dem, in welchem Kanton oder in welcher Gemeinde ihr Wohn- bzw. ihr Geschäftssitz liegt. Die Schweiz hat aus diesem Grund verglichen mit dem Ausland relativ geringe Steuersätze. Ausländische Investoren und reiche Privatpersonen finden in der Schweiz gute Rahmenbedingungen vor. 

Holding – und Beteiligungsgesellschaften

Bei den Gewinnsteuern haben Holdings Steuererleichterungen, auch die Kapitalsteuer ist vermindert.

Kontaktieren Sie eine Anwältin oder einen Anwalt für Handelsrecht in Zürich

Gerne unterstützen wir Sie bei Fragen bezüglich einer Firmengründung. Auch bei anderen handels-, gesellschafts- und wirtschaftsrechtichen Fragen stehen wir Ihnen zur Verfügung. 

Anwalt Gesellschaftsrecht Zürich
Anwalt Gesellschaftsrecht Zürich

Liste der Dienstleistungen unserer Anwälte

  • Firmengründung
  • Handelsregistereintrag
  • Beratung und Vertretung in handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Aspekten (Wahl der geeigneten Gesellschaftsform, Ausgestaltung der Statuten, Zusammensetzung der Organe der Gesellschaft etc.)
  • Sitzwechsel
  •  Ausarbeitung von Aktionärbindungsverträgen und Statuten

Weitere Infos

Kontaktieren Sie uns bei Fragen zum Gesellschaftsrecht!

Anwaltskanzlei Wittibschlager

Dufourstrasse 165
8008 Zürich

 
 

Wir sind für Sie da!

  1. Wir sind für Sie da!

    Kontaktieren Sie uns noch heute!Anwaltskanzlei Wittibschlager

  2. Erstberatung erhalten

    Beschreiben Sie Ihr Anliegen. Gerne geben wir Ihnen eine erste Einschätzung ab und erklären Ihnen, ob und wie wir Ihnen helfen können.  Gerne können Sie uns auch eine E-Mail schreiben. Unsere Anwäte werden sich umgehend bei Ihnen melden.
    info(at)wittib-law.chAnwalt Rechtsberatung

  3. Mandant werden!

    Beratung und Vertretung. Die Erteilung des Mandates erfolgt über einen schriftlichen Mandatsvertrag. Die Durchsetzung Ihres Interesses ist unser Auftrag!Erstberatung Kanzlei

Ihr Anwalt für Mietrecht, Immobilienrecht & Baurecht in Zürich

Suchen Sie einen Anwalt für Mietrecht, Immobilienrecht oder Baurecht im Grossraum Zürich?

Zürcher Anwalt für Mietrecht, Immobilienrecht & Baurecht unterstützt Sie als Mieter & Vermieter, Unternehmer, Hauseigentümer oder Liegenschaftsverwalter

Die Anwaltskanzlei Wittibschlager ist eine kleine, national und international auf alle immobilienbezogene Bereiche ausgerichtete Kanzlei mit Sitz in Zürich. Unser Anwalt für Mietrecht, Baurecht und Immobilienrecht unterstützt Mieter, Vermieter, Hauseigentümer und Liegenschaftsverwalter in sämtlichen mietrechtlichen Belangen.

Übersicht Mietrecht – Baurecht – Immobilienrecht

Sind Sie Mieter, Vermieter, Grundeigentümer, Bauherr, Liegenschaftsbesitzer, Verkäufer oder Käufer einer Immobilie?

Wir beraten, vertreten und begleiten Sie in allen mietrechtlichen bzw. immobilienrechtlichen Belangen. Wir vertreten sowohl Private als auch  Unternehmen in Gerichts- und Verwaltungsverfahren. Darüber hinaus sind wir auch beratend tätig.

Mietrecht – Ihre Anwaltskanzlei für Mietrecht und Mietrechtsprozesse im Herzen der Stadt Zürich

Suchen Sie einen Anwalt für Mietrecht? Bei Fragen zum Mietrecht und Pachtrechtsind die Anwälte der Anwaltskanzlei in Zürich für Mieter und Vermieter die zentrale Anlaufstelle. Privatpersonen, Unternehmer, Liegenschaftsverwaltungen und Immobilienbesitzer beraten und vertreten wir gerne. Bei immobilien-, bau- oder mietrechtlichen Belangen sind Sie bei uns richtig. 

Sowohl die Pflichten als auch die Rechte von Vermieter und Mieter werden im Mietrecht geregelt. Dies gilt für private Wohnungen und auch für Geschäftsliegenschaften. Das Mietrecht bildet den Rahmen für alle mietrechtlichen Belange, welche das Wohnen regelt.

Dank unserer langjährigen Tätigkeit auf sämtlichen Gebieten des Mietrechts u.a. auch mit der Schlichtungsbehörde sind wir bei allen mietrechtlichen Fragen im Zusammenhang mit der Miete von Geschäftsräumen, Stockwerkeigentum und anderen Wohnräumen die richtige Adresse. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin bei unserem Anwalt für Mietrecht, Baurecht und Immobilienrecht in Zürich.

Suchen Sie einen Anwalt für Mietrecht?

Haben Sie die Kündigung für die Wohnung erhalten? Ist ist Ihre Mietwohnung baufällig und benötigt eine Sanierung?

Ist das Dach undicht? Regnet es in die Wohnung hinein? Hat der Vermieter Eigenbedarf angemeldet? Haben Sie Konflikte mit Ihren Nachbaren? 

Trautes Heim, Glück allein! 

Originaltitel Film: La Maison du Bonheur

Ihr Zuhause, ihr Heim, Ihre Wohnung ist Ihr individuelle Rückzugsort! Fühlen Sie sich in Ihrer Privatsphäre bedroht? Haben Sie einen Konflikt mit dem Vermieter oder mit Nachbaren? Auseinandersetzungen können rasch ausser Kontrolle geraten. Prozesse im Mietrecht sind meist kostspielig und langwierig. 

Unser Anwalt für Mietrecht bietet Unterstützung bei Rechtsbelangen rund um das Mietrecht. Vermeiden Sie unnötige Mietstreitigkeiten. Mietrechtliche Fälle sind komplex. Ist der Nachbar, der Vermieter oder der Mieter im Recht? Mietrechtliche Konflikte sollten anwaltlich begleitet werden. Konsultieren Sie noch heute einen Anwalt für Mietrecht; so kann meist ein Gerichtsverfahren vermeiden werden. Die aussergerichtliche Einigung steht für uns an erster Stelle!

Mietrechtliche Beratung beim Anwalt für Mietrecht

Mietverträge sind mündlich gültig. Wir empfehlen einen schriftlichen Mietvertrag. Gerne prüfen wir den Vertrag, um künftige Konflikte auszuschliessen. 

In unserer Mietrechtskanzlei beraten und vertreten wir Mieter und Vermieter. Möchten Sie ein Mietzinserhöhung durchsetzen oder abwehren? Benötigen Sie Hilfe bei der Ausarbeitung einer korrekten Heiz- und Nebenkostenabrechnungen? 

Sind Sie Vermieter und haben Probleme mit dem Mieter?

Als Vermieter werden Sie zwar, wie erwähnt, durchaus durch einer Vielzahl an rechtlichen Pflichten aus vertraglicher oder gesetzlicher Grundlage am eigenen, freien Handeln eingeschränkt, dennoch kommen Ihnen andererseits auch viele Rechte zu, welche Sie dem Mieter gegenüber geltend machen können. 

Wenn Sie beispielsweise einem störenden Mieter kündigen wollen, können Sie dies unter Vorbehalt der gesetzlichen oder vertraglich vereinbarten Fristen tun. Je nach dem, wie sich der Mieter während der Mietdauer verhalten hat, steht gar eine fristlose Kündigung zur Disposition, von welcher Sie bei gegebenen Voraussetzungen Gebrauch machen können. Wenn Sie hingegen eine Kündigung des Mietverhältnisses aufgrund von Eigenbedarf anstreben, so sind gewisse Voraussetzungen zu beachten. Kontaktieren Sie mich in meiner Anwaltskanzlei in Zürich und lassen Sie sich umfassend über Ihre Rechte und Pflichten als Vermieter bzw. als Verpächter aufklären. 

Terminvereinbarung bei einem Anwalt für Mietercht und Immobilienrecht in Zürich

Der Gang zu einem Anwalt für Mietrecht, welcher einen klaren Blick auf die mietrechtlichen Aspekte bzw. Sachverhalt hat, ist wichtig.

Auch wenn Ihre Mieter sich im Zahlungsrückstand befinden, sie Ihr Miet- oder Pachtobjekt in vertragswidriger Weise nutzen oder wenn Sie anderweitige Schwierigkeiten mit uneinsichtigen Mietern haben, so ist ein Beizug einer auf Mietrecht spezialisierten Anwältin anzuraten. Ich verfüge hierbei diesbezüglich über langjährige Erfahrungen im Umgang mit unliebsamen Mietern, sodass ich Ihnen mit meiner in dieser Zeit erworbenen Kenntnisse sicherlich weiterhelfen kann. 

Wenn Sie planen, Immobilien zur Weitervermietung zu erwerben, so stehe ich Ihnen während des gesamten Immobiliengeschäfts beratend und vertretend zur Seite, kläre Sie über die juristischen Nuancen im Zusammenhang mit den verschiedenen angrenzenden Rechtsbereichen auf, welche den Immobilienkaufbetreffen, und regle den schriftlichen und telefonischen Verkehr mit Steuer- und Versicherungsbehörden insbesondere in Bezug auf die fristgerechte Einreichung der notwendigen Unterlagen

Besonders wichtig für den Vermieter ist zudem auch der Mietvertrag, welcher dem Mieter zur Unterzeichnung vorgelegt wird. Dieser sollte sorgfältig ausgestaltetund inhaltlich wohlüberlegt sein, um zukünftige Spannungen mit dem Mieter zu vermeiden und von Anfang an eine Klarheit zu schaffen, wodurch bereits die Ansätze eines sich anbahnenden rechtlichen Konfliktes bereits im keim erstickt werden können. An einer eindeutigen Rechtslage haben Sie als Vermieter oder Verpächter ein Interesse, da sich somit eine gewisse Planmässigkeit und -sicherheit hinsichtlich des Rendite- bzw. des Mietobjekts erreichen lässt, was für Sie als Vermieter und Verpächter auch bedeutet, dass Sie mit konstantem Einkommen in Form von Mietzinsen rechnen können

Gerne übernehme ich für Sie als spezialisierter Anwalt für Mietrecht / Immobilienrecht die schwierige Aufgabe der sinnvollen Ausgestaltung des Mietvertrags und beachte hierbei Ihre individuellen Wünsche, indem ich Sie inhaltlich im Vertrag mit berücksichtige. 

Sie sind Eigentümer einer Stockwerkeigentums, eines Mehrfamilienhauses oder eines Wohnblocks? Möchten Sie dies vermieten? Ein Anwalt für Mietrecht kann Ihnen bei der vertraglichen Gestaltung von Wohnungs- und Gewerbemietverträgen helfen. 

In den folgenden Bereichen ist unser Anwalt für Mietrecht / Immobilienrecht & Baurecht überaus erfahren:

  • Mietverträge
  • Forderungen aus Mietverträgen (Nebenkosten, Depot),
  • Eigentümerwechsel
  • Abwehr von Mängelansprüchen
  • Hilfe bei der Ausweisung von Mietern
  • Überprüfung der Mietverträge
  • Unterstützung bei Mängeln am Mietobjekt / Mängelansprüche durchsetzen
  • Vorgehen bei Renovationsarbeiten in der Liegenschaft
  • Kündigung
  • Wohnungsabnahme
  • Untermiete
  • Prüfung der Heiz- und Nebenkostenabrechnung
  • Vorgehen bei missbräuchlichen Mietzins bzw. bei Herabsetzungsansprüchen
  • Nachbarschaftliche Probleme
  • Mietstreitigkeiten
  • Vertretung vor Schlichtungsbehörden
  • Durchsetzung der Hausordnung

Daneben spielen ausserdem bestimmte kantonale Normen im Mietrecht eine entscheidende Rolle, wobei sich die konkrete Ausgestaltung der jeweiligen Regelungen je nach Kanton massgeblich unterscheiden können. Hierbei kläre ich Sie interkantonal über diese besonderen kantonalen Stolpersteine auf und zeige die auf Ihre Bedürfnisse angepassten Lösungswege auf. Dies gilt umso mehr, wenn eine respektvolle Beziehung zwischen Mieter und Vermieter gepflegt wird.

Insoweit ist es auch aus der Perspektive des Vermieters bzw. des Verpächters, obwohl diesem regelmässig die Möglichkeit zusteht, das Verhältnis unter Einhaltung des Gesetzes sowie der vertraglichen Vereinbarungen, einfach zu künden, von grossem Interesse, bei einem Konfliktfall zunächst in Absprache mit der Gegenpartei und unter allfälligem Beizug eines fachkundigen Anwalts eine einvernehmliche Lösung zu finden, um das Vertrauensverhältnis nicht unnötig zu belasten. 

Hierbei stehe ich Ihnen als auf Mietrecht und Immobilienrecht spezialisierte Anwältin mit jahrelanger Erfahrung in aussergerichtlicher Streitbeilegung, insbesondere durch Mediation, gerne mit meiner juristischen Expertise zur Verfügung. Sollten alle aussergerichtlichen Massnahmen erfolglos bleiben, so vertrete ich Sie subsidiär auch vor Gericht. Hierbei stehe ich für Ihre Rechte ein und kümmere mich umfassend um alle zivilprozessrechtlichen Aspekte wie beispielsweise Fristenläufe, Eingaben, Beweiserhebungen, etc. 

MIETRECHT

Mietrecht – Anwälte für Vermieter

Gute Mietverträge sind die Basis für die erfolgreiche Vermietung einer Wohnung bzw. eines Geschäftsraumes. Es ist entscheidend, dass mögliche Rechtsfragen im Zusammenhang mit einem Mietvertrag geklärt werden. Ein spezialisierter Anwalt für Mietrecht sollte Mietverträge prüfen. Risiken und Folgen von schlechten Mietverträgen sind zu vermeiden.

Wir helfen Ihnen beim Aufsetzen eines Mietvertrages und zeigen Ihnen deren Schwachstellen auf.

  • Möchten Sie als Vermieter Ihre Liegenschaft verkaufen oder wollen Sie die Mietwohnung in eine Stockwerkeigentum umwandeln?
  • Worauf muss man bei einem Eigentümerwechsel achten?
  • Wann ist eine Erhöhung der Mietzinse gerechtfertigt und wie muss diese durchgesetzt werden?
  • Was ist zu tun, wenn Feuchtigkeitsschäden oder andere Baumängel in der vermieteten Wohnung auftreten?
  • Wer muss für welche Schäden und Reparaturen in der Wohnung aufkommen?
  • Wie muss ein Vermieter reagieren, wenn z.B. die Geschirrspülmaschine oder die Heizung defekt ist.  Wie sind die Mängelrechte in Mietwohnungen geregelt?
  • Auf was muss ein Vermieter bei der Renovation einer Mietwohnung achten, d.h. was sind seine Rechte und Pflichten?
  • Was ist bei einer Kündigung zu beachten, d.h. was sind die gesetzlichen Bestimmungen bei einer Kündigung? Was sollte der Vermieter über Kündigungsfrist und Kündigungstermin wissen? Wie kann der Vermieter bei Zahlungsverzug des Mieters ausserordentlich kündigen? Was ist bei Tod eines Mieter zu beachten?   Mieter, die nicht ausziehen, sind für jeden Vermieter ein Ärgernis. Es lohnt sich, schnell die geeigneten Massnahmen zu treffen.
  • Was ist zu tun, wenn der Mieter den Mietzins nicht zahlt oder wenn der Mieter nicht auszieht?  Wie kann man in einem solchen Fall die Betreibung einleiten und was ist zu tun wenn der Mieter daraufhin einen Rechtsvorschlag erhebt?
  •  Welche Rolle spielt die Schlichtungsbehörde und das Mietgericht  bei Mietstreitigkeiten?
  • Was sollte der Vermieter bei Mietvertragsänderungen berücksichtigen? 

Unsere Mietrechtsexperten unterstützen Vermieter und erklären,  worauf Sie beim Aufsetzen eines Mietvertrages besonders achten müssen: Dauer, Vertragsklauseln, Mietkaution, Solidarmieter, Familienwohnung, Untermiete, Vertragsklauseln bei Wohnpartnerschaften…

Bevor Vermieter die Mieter die neue Wohnung beziehen lassen, müssen Sie einige Vorbereigungen treffen: Wohnungsabnahme, Antrittsprotokoll und Abgabeprotokoll erstellen, Renovation…

Unser Anwalt für Baurecht & Immobilienrecht ist auch auf Mietrecht spezialisiert, wir sind in den folgenden mietrechtlichen Belangen überaus erfahren:

  • Abschluss von Mietverträgen
  • Wohnungsübergabe
  • Beratungen im Zusammenhang mit dem Mietzins (Mietzinserhöhung, Mietzinssenkung, Nebenkosten)
  • Rechte und Pflichen Ihres Mieters
  • Was ist bei Mängel am Mietobjekt zu tun?
  • Umbau und Rennovation
  • Was ist bei der Kündigung vom Mieter bzw. vom Vermieter zu beachten?
  • Was muss der Vermieter beim Auszug des Mieters aus der Wohnung beachten?
  • An welche Behörden und Verbände kann sich der Vermieter wenden?
Anwalt für Mieter & Vermieter in Zürich
Anwalt für Mieter & Vermieter in Zürich

Wir beraten Sie umfassend und kompetent in allen Mietrechtsfragen und klären Sie z.B. auf wie Sie eine Mietzinserhöhung rechtskonform durchsetzen. Treten Sie in  Kontakt mit unseren spezialisierten Anwälten für Mietrecht und lassen Sie sich telefonisch oder per E-Mail beraten. Der Hauseigentümerverband und der Hausverein sind Verbände, welche Ihre Mitglieder im Bereich Liegenschaft, Immobilien und Wohneigentum unterstützen und beraten. Unsere Mietrechtexperten klären Sie auf, welche Punkte ein Vermieter bei einer Mietvertragsänderungen beachten sollte. Es ist wesentlich, dass ein Experte Vermieter über die Kündigung aufklärt. Diese müssen über die Fristenwahrung bei einer Kündigung sowie über die Formularpflicht und über die missbräuchliche und anfechtbaren Kündigungen sowie über die Erstreckung eines Mietverhältnises Bescheid wissen. Ausserdem sollte der Vermieter in seinem Mietvertrag Bestimmungen über die Vertragsdauer, die Kündigungsfrist bzw. die  Kündigungstermine, den Unterhalt und die Nebenkosten fixieren. 

Nebenkostenabrechnungen sollten realistisch angesetzt werden und sollten mit den realen Ausgaben übereinstimmen. Ausserdem ist es üblich, dass der Vermieter vom Mieter ein Mietzinsdepot (Kaution) verlangt. Diese Kaution ist zur Sicherheit des Vermieters da. Es dient als Sicherheit zur Deckung von ausstehenden Mieten bzw. Nebenkosten. Ausserdem können Schäden, welche der Mieter verursacht hat, damit bezahlt werden. Unsere Anwälte beraten Sie hierbei kompetent, so dass die Freigabe der Kaution rechtmässig verläuft.  

Unsere Beratung und Rechtsvertretung bezieht sich vorwiegend auf die Interessen des Vermieters.

Vermieter sollten sich von einem spezialisierten Rechtsanwalt bezüglich Mietverträgen, Mietzinserhöhungen, Abmahnungen und Kündigungen beraten lassen. Mietrechtliche Probleme können nach einer fachkundigen Beratung vermieden werden.  Vereinbaren Sie noch heute einen Termin mit einem Anwalt  für Mietrecht, so können Fehler präventiv vermieden werden. Auch bei der Durchsetzung der Vermieter-Rechte vor der Schlichtungsbehörde oder vor dem Mietgericht  unterstützen wir Sie umfassend.

Kunden unseres Anwaltes für Immobilienrecht / Mietrecht im Grossraum Zürich

Zu unseren Kunden gehören Bauherren, Immobilienbesitzer und Immobilienverwaltungen. Wir sind die zentrale Anlaufstelle und deren Ansprechpartner in allen mietrechtlichen Rechtsfragen. Zu unseren Mandanten bzw. Klienten zählen Private und Verwaltungsfirmen. Im Mietrecht sind wir erfahren und vertreten darum Ihre Interessen effizient. Eine umfassende Beratung und zielgerichtete Prozessführung in allen mietrechtlichen Angelegenheiten können Sie von uns in den folgenden Bereichen erwarten:

  • Prozessführung und  Durchsetzung Ihrer Ansprüche vor Gericht
  • Ausarbeitung von Mietverträgen für Wohnungen und Geschäftsimmobilien
  • Beratungen bezüglich Rohbaumieten, Umsatzmieten für Geschäftsräumen, optimierte Mietverträge und double-/tripple-net-Mietverträgen
  • Rechtsberatung bezüglich der Mietzinsgestaltung
    • Festlegung des Anfangsmietzins
    • Gestaffelte oder indexierte Mietzinse
    • Durchsetzung von Mietzinserhöhungen oder Mietzinssenkungen (z.B. wertvermehrender Umbau)
    • Anpassung von Nebenkosten bei der Miete
  • Kündigung 
    • Aussprechen der Kündigung 
    • Vertretung vor der Schlichtungsbehörde oder bei Gerichtsverfahren
  • Durchsetzung einer Ausweisung aus der Wohnung
    • Einleitung der gerichtlichen Durchsetzung und Zwangsräumung der Mietlokalitäten
  • Eintreibung von Forderung aus Pacht- und Mietverträgen
    • Inkasso von Mietzinsen
    • Inkasso von Nebenkosten
  • Schadenersatzforderung aufgrund übermässiger Abnützung
  • Prozessführung und Rechtsvertretung in Mietzinsherabsetzungsklagen
  • Vertretung in Prozessen bei der Beseitigung von Mietmängeln aufgrund vorgeworfener Mängel am Mietobjekt
  • Retention zugunsten Vermietern von Geschäftsräumen
  • Betreibungen sowie Rechtsöffnungen
  • Eigentümerwechsel

Anwalt für immobilienbezogene Rechtsgebiete in Zürich: Anwalt Mietrecht, Immobilienrecht Pachtrecht & Vertragsrecht in Zürich

Bei Miet- und Pachtverhältnissen jeglicher Art sind aufgrund der oftmals divergierenden Interessen der Parteien Konfliktsituationen zwischen Mieter und Vermieter bzw. zwischen Pächter und Verpächter sehr häufig. Hinzu kommt, dass die Rechtslage für die jeweiligen Parteien häufig unklar ist, mitunter weil in Miet- und Pachtverhältnissen verschiedene Rechtsquellen parallel zur Anwendung kommen. 

Ihr Anwalt für Mietrecht & Immobilienrecht bietet Rechtsberatung von Mietern und Vermietern

Die Auseinandersetzungen sind teilweise auch von persönlichen Natur, was eine gütliche Lösung eines Konfliktes zusätzlich erschwert. Nicht zuletzt sind bei jedem Mietvertrag und divergierende Interessen im Spiel: Aus Sicht des Mieters bedeutet das Vertragsverhältnis eine persönliche Notwendigkeit, geht es doch um die Begründung bzw. Aufrechterhaltung der gegenwärtigen Heimat, zu einem idealerweise erschwinglichen Mietzins. Andererseits geht es bei Vermietern häufig um die wirtschaftliche Existenz und damit einhergehend um das gewerbsmässig-wirtschaftliche Bedürfnis, die Zurverfügungstellung des Mietobjekts möglichst profitabel und gewinnbringend zu gestalten. 

Das sich aufgrund diesen komplett unterschiedlichen Ausgangssituationen und Perspektiven Konflikte entwickeln können, liegt auf der Hand. Und selbst wenn generell jede Partei bemüht ist, diesen Problemen aus dem Weg zu gehen oder in lediglich schonender Weise zu adressieren, so ist eine gütliche Einigung ohne jegliche juristische Unterstützung im jeweiligen Rechtsfall nicht immer möglich.

Beratung bei miet- und pachtrechtlichen Streitigkeiten

Seit XXX Jahren befasse ich mich täglich mit mietrechtlichen und pachtrechtlichen Streitigkeiten und kann mit den während diesen Jahren gewonnenen Expertise und Erfahrung sowohl Mieter und Pächter als auch Vermieter und Verpächter in allen denkbaren juristischen Streitfällen weiterhelfen. Kontaktieren Sie meine Anwaltskanzlei an der Dufourstrasse 165 in Zürich und lassen Sie sich eingehend in mietrechtlichen Angelegenheiten beraten, um eine für Ihren individuellen Fall optimale Lösung zu finden. 

Pflichten von Mieter und Vermieter

Jeder Mieter hat neben vertraglichen und gesetzlichen Pflichten, wovon – neben diversen Nebenpflichten – die Leistung des Mietzinses die Hauptpflicht darstellt, im Mietrecht gegenüber dem Vermieter auch diverse Rechte. Wenn beispielsweise der Zustand der gemieteten Wohnung mangelhaft oder wenn eine Reparatur notwendig geworden ist, können sie gegenüber dem Mieter Ansprüche geltend machen

Anwalt Mietrecht / Immobilienrecht zum Schweizer Mietrecht

Daneben schreibt das Schweizerische Obligationenrecht (OR) gewisse Regelungen vor, die den Mieter vor missbräuchlichen Mietzinsen schützen. Je nach Sachlage könnten Sie als Mieter wiederum einen gesetzlichen Anspruch auf eine angemessene Mietzinsreduktion haben. Erfolgte hingegen die Kündigung des Mietverhältnisses seitens des Vermieters ungerechtfertigterweise, indem durch die Kündigung beispielsweise vertragliche Vereinbarungen oder gesetzliche Vorschriften des Obligationenrechts, wie beispielsweise die (Nicht-) Einhaltung der Kündigungsfristen, verletzt wurden, so müssen Sie die Kündigung nicht einfach akzeptieren, sondern können sich mit rechtlichen Mitteln einen vorläufigen Verbleib im Mietobjekt erzwingen

Diese Beispiele stellen lediglich einen überschaubaren Ausschnitt von den vielzähligen Normen dar, welche sich mit den Rechten des Mieters bzw. den Pflichten des Vermieters befassen, und zeigen auf, dass sie sich als Mieter gegenüber dem Vermieter durch die korrekte Geltendmachung von den im konkreten Einzelfall zustehenden Ansprüchen erfolgreich zur Wehr setzen können. 

Kontaktieren Sie meine in Zürich liegende Anwaltskanzlei, um eine präzise und konkret auf Ihren individuellen Fall zugeschnittene Beratung über Ihre miet-, bau- oder immobilienrechtlichen Ansprüche zu erhalten. Beim Hausverkauf bzw. Immobilienkauf benötigen Sie auch anwaltliches Wissen bezüglich anfallender Steuern.

Gerne prüfe ich u.a. die ausgesprochene Kündigung auf Ihre Rechtmässigkeit hin oder studiere den genauen Inhalt des Mietvertrages, woraus sich Ihre Rechtsstellung ableiten lässt. Lassen Sie mich über Ihre mietrechtlichen Ansprüche aufklären und Sie dabei beraten, welche Schritte zur Erreichung Ihrer Ziele bzw. zur Durchsetzung Ihrer Rechte zu vollziehen sind. 

Anwalt Mietrecht
Anwalt Mietrecht 

Bei einer Wohnungsmiete spielt das Vertrauensverhältnis im Vergleich zum gewöhnlichen Vertragsrecht eine weitaus grössere Bedeutung. Juristische Streitigkeit mit dem Vermieter sind besonders heikel, da sie – unabhängig davon, welche Partei im konkreten Fall «Recht» hat – oftmals dazu führen können, dass der Vermieter aufgrund des durch den Streit entstandenen Vertrauensbruches fristgerecht und gesetzeskonform den Mietvertrag kündet, was für den Mieter, dessen Wohnung er gegebenenfalls seine Heimat nennt, eine schwerwiegende Konsequenz darstellt. Deshalb ist es bei etwaigen Streitigkeiten mit dem Vermieter wichtig, primär eine einvernehmliche Beilegung des Streits zu avisieren. Hierbei stehe ich Ihnen als auf Mietrecht und auf spezialisierte Anwältin mit jahrelanger Erfahrung in aussergerichtlicher Streitbeilegung, insbesondere durch Mediation, gerne mit meiner juristischen Expertise zur Verfügung, vereinbare für die involvierten Parteien gerne einen Mediationstermin in meiner Kanzlei und unterstütze Sie bei der Findung einer Lösung, welche für beide Parteien befriedigend ist. 

Sollten alle aussergerichtlichen Massnahmen erfolglos bleiben, so vertrete ich Sie subsidiär auch vor Gericht. Hierbei stehe ich für Ihre Rechte ein und kümmeremich umfassend um alle zivilprozessrechtlichen Aspekte wie beispielsweise Fristenläufe, Eingaben, Beweiserhebungen, etc. 

Glossar Mietrecht

Eigenbedarfskündigung

In bestimmten Fällen darf der Vermieter Eigenbedarf geltend machen. Dieses Recht kann er aber nur geltend machen, wenn er die Mietwohnung für sich, seine Familie oder Angehörigen nutzen möchte.

Haben Sie die Kündigung erhalten, weil der Vermieter Eigenbedarf angemeldet hat? Unser Anwalt für Mietrecht prüft die Rechtmässigkeit der Kündigung. Setzen Sie sich zur Wehr! 

Heiz- und Nebenkostenabrechnung

Heiz- und Nebenkosten müssen nur bezahlt werden, wenn diese im Mietvertrag vereinbar wurden. In diesem Fall muss der Vermieter die Heiz- und Nebenkostenabrechnung jährlich zustellen. Wichtig ist, dass die Abrechnung mietrechtlich korrekt ausgestaltet ist. Bei Fragen zur Abrechnung steht Ihnen unser Anwalt für Mietrecht zur Verfügung. 

Kündigung

Eine Kündigung darf nicht missbräuchlich sein. Wollen Sie als Pächter oder Mieter die Kündigung anwaltlich prüfen lassen? Sind Sie ein Vermieter und möchten Sie Ihren Mietern rechtmässig kündigen? Unser Anwalt für Mietrecht ist Experte, wenn es um missbräuchliche Kündigung, Kündigungsfristen, Ausweisung, Erstreckung von Mietverhältnissen, ausserterminliche Kündigung, Kündigung bei Zahlungsrückstand oder die Rückgabe der Mietkaution geht.

Kündigungsfristen

Das Schweizer Mietrecht regelt die Kündigungsfristen verschiedener Mietobjekte. In der Regel werden die Kündigungstermine im Mietvertrag festgelegt. Fehlt diese mietvertragliche Regelung, dann gelten die ortsüblichen Fristen. Die Kündigungsfristen sind verbindlich. Bei einer Mietwohnung gilt mindestens drei Monate Kündigungsfrist. Bei Geschäftsräumen beträgt diese mindestens sechs Monate. Bei Fragen zur Kündigung und den Fristen hilft Ihnen unser Anwalt gerne weiter.

Lärmbelästigung

Wie sollte man auf Lärmbelästigung reagieren? Ist eine Mietminderung möglich und durchsetzbar? Die Lärmbelästigung muss detailliert protokolliert, eindeutig dargelegt und bewiesen werden. Die Lärmbelästigung muss eindeutig als Mangel am Mietobjekt dargelegt werden. In einer Rechtsberatung mit unserem Anwalt für Mietrecht prüfen wir Ihre Chancen bezüglich der Durchsetzbarkeit einer solchen Forderung.

Mietrecht

Das Mietrecht ist ein Teil des Obligationenrechts. Welche Rechte und Pflichten haben Mieter und Vermieter? Konflikte im Mietrecht werden oft auch vor dem Gericht entschieden. Die mietrechtlichen Bestimmungen sind komplex. Unser Anwalt für Mietrecht ist Ihr fachkundiger Experte und berät und vertritt sowohl Mieter als auch Vermieter.

Mietvertragsgestaltung

Haben Sie Fragen zu Mietvertragsgestaltung? Der Mietverband stellt auf Ihrem Portal Mustermietverträge zur Verfügung. Möchten Sie gewisse Bestandteile eines Mietvertrages prüfen lassen? Nicht jede Mietvertragsklausel muss akzeptiert werden. Noch vor der Unterzeichnung des Mietvertrages sollte Mieter oder Vermieter diesbezüglich juristischen Beistand in Anspruch nehmen.

Mietzinserhöhung

Mietzinserhöhung müssen vom Vermieter mit der Angabe eines Grundes für die Erhöhung auf einem amtlichen Formular ankündigt werden.

Unter den folgenden Voraussetzungen darf der Vermieter den Mietzins erhöhen:

  • Teuerung steigt 
  • Referenzzinssatz wird angehoben
  • Unterhalts- und Betriebskosten sind nachweislich gestiegen
  • grössere Renovationen stehen an

Möchten Sie die Erhöhung Anfechten. Verpassen Sie die Fristen für die Anfechtung nicht. Holen Sie sich rechtzeitig Rat bei einem Anwalt für Mietrecht.

Umbauten und Renovierung

Für den kleinen Unterhalt bei Mietwohnungen ist der Mieter selber verantwortlich. Bei grösseren Reparaturen muss der Vermieter tätig werden. Der Zustand der Wohnung, welcher bei Antritt des Mietvertrags bestand, muss der Vermieter erhalten. Schäden und Mängel an der Mietwohnung muss der Vermieter dem Mieter sofort melden. Versäumt der der Mieter seiner Meldepflicht nachzukommen, kann er für Folgeschäden haftbar gemacht werden. Für grössere Umbauten oder Sanierungen hat der Mieter einen Anspruch auf eine Mietzinsreduktion. 

Untervermietung

Die Untermiete ist nur dann verboten, wenn diese ausdrücklich im Mietvertrag ausgeschlossen wurde. Wir empfehlen Mieter eine schriftliche Genehmigung für die Untervermietung bei Vermieter einzuholen. Grundsätzlich darf der Vermieter die Untermiete nicht verbieten. Eine Ausnahme gibt es bei diesem Grundsatz nur, wenn ein gewichtiger Grund für die Ablehnung der Untermiete besteht. Haben Sie Fragen bezüglich Ihre Rechte und Pflichten bei der Untermiete? Unser Anwalt für Mietrecht hilft Ihnen in allen Belangen der Untermiete.

Mietminderung

Haben Sie Fragen zur Reduktion des Mietzinses? Welche Rechte haben Mieter bei einem Mangel der Mietsache? Was ist für die Durchsetzung einer Mietzinsreduktion zu tun? Wo und in welchen Fällen ist es ratsam den Mietzins bei einer öffentlichen Stelle zu hinterlegen? Wie wird die Höhe der Mietzinsreduktion ermittelt?

Der Anspruch auf Mietminderung besteht nur, wenn ein Mangel die Gebrauchstauglichkeit oder die Wohnqualität massiv beeinträchtigt. Unser Anwalt für Mietrecht bespricht mit Ihnen die Chancen der Reduktion. 

FAQ Mietrecht Schweiz

Anwalt Mietrecht & Immobilienrecht zum Thema Kündigung:

Was muss der Mieter bei einer Kündigung tun?

Für die Kündigung git eine qualifizierte Formvorschrift. Ausserdem gelten für die Kündigung auf Kündigungsfristen. Die Kündigung ist nur der Einhaltung der folgender Formvorschriften gültig:
– Der Vermieter muss schriftlich künden.
– Die Kündigung muss auf einem amtlichen Formular zustellt werden.

Eine Kündigung ist ausschliesslich unter der Einhaltung der Kündigungsfrist und der Kündigungstermine gültig. Für Geschäftsräume gilt die Kündigungsfrist von mindestens sechs Monate. Wohnräume haben eine Kündigungsfrist von mindestens drei Monaten. Mieter können sich gegen die Kündigung wehren. Die Anfechtung muss aber innert 30 Tagen seit Kündigungsempfang bei der zuständigen Schlichtungsbehörde angefochten werden. Die Schlichtungsbehörde kann die Aufhebung der Kündigung verfügen. Kündigungen, die missbräuchlich ausgesprochen wurden, werden aufgehoben. Unser Rechtsanwalt für Mietrecht prüft, ob die Erstreckung oder Aufhebung des Mietverhältnis in Frage kommt. Anwalt Mietrecht

Anwalt Mietrecht & Immobilienrecht zum Thema „Nichtbezahlung des Mietzinses

Welche Möglichkeiten hat der Vermieter bei Nichtzahlung des Mietzins?

Im Fall eines Mietrückstandes hat ein Vermieter folgende Möglichkeiten:
1) Der Vermieter muss eine Zahlungsfrist von 30 Tagen ansetzen und androhen, dass bei Nichtbegleichung des Mietzins die Kündigung erfolgt. 2) Zahlt der Mieter nicht innerhalb dieser 30 Tage, kann der Vermieter dem Mieter mit einer Frist von weiteren 30 Tagen auf das Ende eines Monats kündigen.

Anwalt Mietrecht & Immobilienrecht zum Thema Kündigung wegen Eigenbedarfs

Wann darf der Vermieter Eigenbedarf geltend machen?

Der Vermieter muss in der Kündigung aufzeigen, wer in die Wohnung einzieht und weshalb. Der Anspruch auf Eigenbedarf gilt für folgende Personen:
– Familienangehörige
– Angehörige des Haushalts
– Kinder
– Lebenspartner
– Pflegepersonal

Anwalt Mietrecht & Immobilienrecht zum Thema Mietminderung

In welchen Fällen hat der Mieter Anspruch auf eine Reduktion des Mietzinses?

Bei eine Einschränkung der Wohnungsnutzung durch einen Mangel entsteht ein Anspruch auf Minderung des Mietzinses. Dieser Anspruch gilt nur für die Dauer dieses Mangels. Gerne unterstütze ich als Anwalt für Mieter bei der Erörterung der Anspruchshöhe und der Durchsetzbarkeit einer Mietzinsreduktion.

Dienstleistungen rund um das Thema Immobilien

  • Mietrecht
  • Immobilienrecht
  • Pachtrecht
  • Sachenrecht
  • Erbrecht,
  • Öffentliches und privates Baurecht
  • Vertragsrecht (Auftrag, Werkvertrag, Kaufvertrag)

Treten Sie mit uns in Kontakt – unsere Anwältinnen und Anwälte sind Spezialisten für Miet- und Vertragsrecht. Gerne unterstützen wir Sie bei den folgenden Themen rund um das Mietrecht:

  • Mietverträge
  • Vertragsänderungen wie z.B. Mietzinserhöhung bzw. Reduktion
  • Nebenkostenabrechnungen
  • Beratungen bezüglich Anfechtung der Mietzinserhöhung, Kündigung, Forderungen aus Mietverträgen
  • Ausweisung
  • Rohbaumiete
  • nichtige Kündigung
  • Erstreckung des Mietverhältnisses
  • Mietzinshinterlegung
  • Mietkaution
  • ausserterminliche Kündigung
  • Schäden am Mietobjekt
  • Schlichtungsbehörde
  • Mietgericht,
  • Kündigung bei Zahlungsrückstand
  • Eigenbedarf
  • Untermiete
  • Umsatzmiete
  • indexierte Mietzinse
  • Immobilienrecht
  • Baurecht

Unser Anwalt für Mietrecht, Immobilienrecht und sein Team begleiten Sie kompetent und lösungsorientiert und beraten und MängelMietminderung Mietvertrag vertreten Vermieter, Unternehmer, Liegenschaftsverwaltungen und Immobilienbesitzer mit viel Praxiserfahrung. Wir helfen Ihnen die rechtlichen Probleme, mit denen Sie als Vermieter, Liegenschaftsbesitzer oder Unternehmer konfrontiert sind, zu lösen.

Rechtsberatung Mietrecht

Als erstes prüfen spezialisierte Anwälte für Mietrecht die Rechts- und Sachlage kritisch. Sie können von uns eine kompetente und ehrliche Beratung erwarten. Ausserdem vertreten wir Sie in gerichtlichen und aussergerichtlichen Angelegenheit.

Rufen Sie uns an

+41 (0) 43 545 01 50

Gerne beantworten wir Ihre Fragen

info(at)wittib-law.ch 

Profil der Kanzlei Wittibschlager

Die Rechtsanwälte der Anwaltskanzlei Wittibschlager sind seit mehreren Jahren   in der Stadt Zürich tätig und haben sich im Raum Schweiz und Deutschland etabliert. Wir bieten Rechtsberatungen und Vertretungen vor Deutschen und Schweizer Behörden und Gerichten an. Unser Fokus liegt auf sämtlichen Arbeitsbereichen  des Immobilienrechts. Insbesondere bei den folgenden Rechtsbereichen sind wir spezialisiert:

  • Pachtrecht und Mietrecht
  • Immobilienrecht
  • Sachenrecht
  • Stockwerkeigentum
  • Nachbarrecht
  • Öffentliches und privates Baurecht
  • Schenkungsrecht
  • Kaufrecht
  • Auftragsrecht
  • Werkvertragsrecht
  • Erbrecht
  • Schuldbetreibung- und Konkursrecht Schweiz/Deutschland

Ihr Anwalt für Mietrecht Immobilienrecht ist für Sie da!

Unsere Klienten sind hauptsächlich Vermieter, Grundeigentümer, Verkäufer oder Käufer, Bauherren und Liegenschaftsverwaltungen. Brauchen Sie eine Rechtsberatung oder suchen Sie eine kompetente Rechtsvertretung vor den Behörden oder dem Mietgericht? Suchen Sie Unterstützung bei der Ausgestaltung von Verträgen oder wichtigen Dokumenten. Unsere Anwältinnen und Anwälte sind erfahren in allen mietrechtlichen Belangen und sind für Sie da.

Ablauf

Ablauf der ersten Schritte

  1. VEREINBAREN SIE EINEN TERMIN BEI UNSEREM ANWALT FÜR MIETRECHT, IMMOBILIENRECHT & BAURECHTNehmen Sie Kontakt mit unserem Sekretariat auf und beschreiben Sie kurz Ihr Anliegen. Die Kontaktaufnahme kann telefonisch oder per E-Mail erfolgen. Vereinbaren Sie eine Erstbesprechung mit uns, in der wir versuchen, eine passende Lösungsmöglichkeit mit Ihnen zu erarbeiten. Bereiten Sie sich auf den Besprechungstermin vor. Je genauer Sie uns den Sachverhalt schildern können, desto besser können wir Sie beraten. Vorrangig gemachte Notizen können helfen, damit nichts Wichtiges vergessen wird.  Senden Sie uns Sachverhaltsdarstellungen, Unterlagen, Belege und Dokumente zu, damit wir Sie optimal Beraten können. Beachten Sie, dass die Vertraulichkeit Ihrer Anliegen bei direkter bzw. telefonischer Kommunikation besser gewahrt bleibt.Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Kanzlei für Mietrecht
  2. BESPRECHUNGDamit wir eine effiziente zuverlässige Einschätzung der rechtlichen Situation vornehmen können, ist es wesentlich, dass Sie alle relevanten Dokumente, Notizen und Unterlagen zur Besprechung mitnehmen. Nur so ist ein schnelles Handeln möglich. Beschreiben Sie uns Ihr Anliegen möglichst konkret. Ein Experte für Mietrecht wird Ihnen noch einige Rückfragen sowie Ergänzungsfragen stellen. Sie können von uns eine erste Einschätzung und Erstanalyse zur Rechts- und Sachlage erwarten. Ausserdem werden wir mit Ihnen das weitere Vorgehen besprechen.Erstbesprechung in der Kanzlei für Mietrecht, Baurecht und Immobilienrecht in Zürich
  3. WEITERES VORGEHENUnser Anwalt für Mietrecht, Baurecht und Immobilienrecht in Zürich ist Experte für alle mietrechtlichen Rechtsfragen. Er und sein Team analysieren die Rechtslage ausführlich und detailliert. Sofern eine fundierte Einschätzung bei der Erstbesprechung nicht möglich war, liefern wir Ihnen eine abschliessende Rechtsanalyse nach Prüfung der Sach- und Rechtslage.  Dokumente, Verträge und andere Schriftsätze werden von uns erarbeitet und für den Rechtsverkehr eingesetzt. Sofern möglich, wird gegebenenfalls versucht eine aussergerichtliche Einigung zu erzielen. Andernfalls setzen wir Ihre Interessen in einem Gerichtsverfahren durch. Vor Behörden und Gerichten vertreten wir Ihr Anliegen konsequent und zielstrebig. 

Rechtsbereiche im Mietrecht, Baurecht und Immobilienrecht

ANWALT MIETRECHT, BAURECHT & IMMOBILIENRECHT IN ZÜRCH – TÄTIGKEITSGEBIETE

Die  Rechtsanwälte der Anwaltskanzlei Wittibschlager sind Experten in allen Rechtsbereichen des Immobilienrechts. Immobilienbezogene Rechtsfragen gehören zu unserer Kernkompetenz.

Wir beraten und vertreten Privatpersonen und Unternehmen in allen Gebieten des schweizerischen und deutschen Miet- und Pachtrechts. Unsere Mietrechtsexperten helfen Vermietern und Immobilienbesitzern und analysieren komplexe mietrechtliche Verhältnisse. Im Raum Zürich sind wir die zentrale Anlaufstelle für mietrechtliche Beratung und massgeschneiderte Lösungen.

Auch bei Verfahren vor Mietgerichten und Schlichtungsbehörden unterstützen wir unsere Kunden. Bei der Umsetzung von komplexen Rechtsstrukturen, Reglementen und Verträgen arbeiten wir effizient und auftragsorientiert. Aufgrund unserer sehr guten nationalen und internationalen Vernetzung mit Partnerkanzleien, Notariaten und Korrespondenzanwälten können wir im Bedarfsfall auf ausgewiesene Spezialisten zurückgreifen.
 
Mein Ziel als Anwalt für Mietrecht, Immobilienrecht und Baurecht ist es, in Ihrem Interesse Streit zu vermeiden oder Konflikte möglichst schnell und kostenvermeidend beizulegen. Wir verhelfen Ihnen zu Ihrem Recht. Unsere Anwälte sind überaus erfahren in der Führung von Prozessen, Einsprache- und Beschwerdeverfahren.

  • MIETRECHT FÜR VERMIETER / PACHTRECHT FÜR VERMIETER
  • Rechtsberatung in allen Belangen des Mietrechts und des Pachtrechts (Regelung von Miet- und Pachtverhältnissen)
  • Unterstützung bei der Erarbeitung von Vermietungskonzepten
  • Begleitung bei Mietvertragsverhandlungen
  • Ausarbeitung und Überprüfung von Mietverträgen und Pachtverträgen
  • Hilfe bei der Durchsetzung von Mietzinserhöhungen, Mietzinssenkungen
  • Beratung bei Mängel am Mietobjekt / Wahrung und Durchsetzung von Mängelrechten
  • Rechtsberatung mit der Auflösung bzw. Kündigung von Mietverträgen und Pachtverträgen
  • Vertretung vor Behörden und Gerichten (Schlichtungsbehörden, Mietgerichten)  

IMMOBILIENRECHT

  • Eigentumsrechte
  • Handänderungen
  • Verkauf bzw. Kauf und Finanzierungen von Immobilien
  • Projektrealisierungen (Realisierung eines Bauprojekts)
  • Immobiliar-Sachrecht
  • Besitzrechte
  • Schutzrechte
  • Beratung und Begleitung im Immobilien- und Grundbuchrecht
    • Parzellierungen
    • Begründung von Stockwerkeigentum
    • Käufen und Verkäufen von Liegenschaften
    • Errichtung von Dienstbarkeiten
  • Nachbarschaftsrechte
  • Grundpfandrechte
  • Stockwerkeigentumsrechte (Vermietung / Veräusserung)
  • Vermietung und Veräusserung von Stockwerkeigentum im Baurecht

PRIVATES UND ÖFFENTLICHES BAURECHT

  • Beratung und Begleitung von Privaten in Ihrem Bauvorhaben (Unterstützung bei der Planung und Realisierung von Bauprojekten)
  • Vertretung von Bauherren und Unternehmern
  • Submissionsrecht (Vergaberecht)
  • Eintragung von  Bauhandwerkerpfandrechten
  • Beratung von Nachbarn bezüglich der Erfolgsaussichten von Einsprachen
  • Kommunales, kantonales und eidgenössisches Baurecht
  • Begleitung im Einsprache- und im allenfalls darauf folgenden Beschwerdeverfahren

DEUTSCHES UND SCHWEIZER ERBRECHT (grenzübergreifende Erbschaften)

  • VERTRAGSRECHT
  • Verhandlung, Abschluss, Erfüllung und rechtliche Durchsetzung von Verträgen, welche mit dem Mietrecht in Zusammenhang stehen
  • Beratung und Unterstützung bei der Ausarbeitung, Beurteilung, Verhandlung und Umsetzung von Verträgen (gerichtlich / aussergerichtlich)

BAURECHT

Baurecht – Anwälte für privates und öffentliches Baurecht

Planen Sie einen Bau oder Umbau? Wollen Sie sich diesbezüglich baurechtlich Beraten lassen? Unsere Spezialisten im Baurecht klären vorab Rechtsfragen bezüglich Ihres Bauvorhaben.  

Wollen Sie sich über die Möglichkeiten bei einem Bau Ihres Nachbarn informieren? Haben Sie Fragen bezüglich eines Rekurses gegen einen Bauentscheid? Was können Sie tun, wenn Ihr Nachbar als Bauherr gegen baurechtliche Vorschriften verstösst? Unsere auf Baurecht spezialisierten Rechtsanwälte sind Experten für privates und öffentliches Baurecht.

Unser Dienstleistungsangebot im Öffentlichen Baurecht

  • Unterstützung im Entstehungsprozess bei Bau- und Bewilligungsverfahren
  • Baurechtliche Beratung bei Rekursen und Beschwerdeverfahren
  • Beratung des Bauherrn bei planungs- und baurechtlichen Fragen im öffentlichen Recht
  • Rechtsberatung bei Fragen im Zusammenhang mit dem Denkmalschutz, Naturschutz, Heimatschutz und dem Umweltrecht
  • Hilfe bei Fragen bezüglich einer Enteignung (Enteignungsrecht)
  • Aufklärung bei Fragen bezüglich des Erschliessungs- und Quartierplans der Gemeinde 

Im Privaten Baurecht unterstützen wir Bauherren, Unternehmer, Handwerker und Architekten bei 

  • Wohnungsbau und Bau von Liegenschaften
  • Beratung und Beurteilung von baurechtlichen Verträgen
  • Unterstützung bei allen Rechtsfragen, die mit Ihrem Bauprojekt in Zusammenhang stehen
  • Mängelrechte Durchsetzen
  • Unterstützung bei der Eintreibung von Lohnforderungen von Unternehmern und Handwerkern
  • Beratung bei Konflikten in Anwendung der SIA-Normen
  • Eintragung von Bauhandwerkerpfandrechten
  • Ausarbeitung und Überprüfung von Bürgschaften und Garantien…

IMMOBILIENRECHT

Anwälte für Immobilienrecht

Unsere Anwälte unterstützen Sie in allen Angelegenheiten des Immobilien-Sachrecht. Dieses Rechtsgebiet bezieht sich auf Grundstücke und Immobilien. Hierbei liegt unser Fokus auf:

  • Das Eigentumsrecht
  • Schutzrechte und Besitzrechte
  • Grundbuchrechte
  • Gesamteigentum oder Miteigentum
  • Stockwerkeigentum
  • Nachbarrecht (Lärmschutz, Schadenersatz, Grenzabstände, Sträucher, Zäune…)
  • Begründung  bzw. Anpassung von Nutzniessungsrechten, Wohnrechte und Baurechte, Wegerechte, Nutzung von Heizungsanlagen…  (Grund- und Personendienstbarkeiten)
  • Grundpfandrechte
  • Eigentumsbeschränkungen von Bund Kanton und Gemeinde

Sind Sie bereits Stockwerkeigentümer oder wollen Sie es werden?

Unsere Anwälte zeigen Ihnen auf, worauf Sie sich mit dem Eigentum eines Stockwerkeigentums einlassen.

Ausserdem liegt unser Augenmerk auf dem Stockwerkeigentumsrecht. Unser Dienstleistungsangebot erstreckt sich bei diesem Bereich auf:

  • Stockwerkeigentumsbegründungen
    • Begründungsakten erstellen
    • Ausarbeitung von Reglementen
    • Wertquotenberechnungen
    • Zusammenarbeit mit dem Grundbuchamt und dem Notariat
  • Vertretung Ihrer Interessen an der Versammlung von Stockwerkeigentümern
  • Beratung und Durchsetzung einer Anfechtung eines Beschlusses
  • Bauliche Massnahmen rechtlich Erörtern und Beurteilen
  • Beurteilung von Verwaltungsmassnahmen
  • Inkasso von Gemeinschaftsbeiträgen
  • Ausarbeitung des Gemeinschaftspfandrechts gegen säumige Stockwerkeigentümer
  • Retentionsrecht 
  • Ausschluss von Miteigentümern und Auflösung von Stockwerkeigentum

Grundstück / Immobilie

Die juristische Definition eines Grundstücks ist eine räumlich klar abgegrenzte Bodenparzelle. Diese kann bebaut oder unbebaut sein. Juristen sprechen in diesem Zusammenhang von einer Liegenschaft. Das Gesetz definiert eine Liegenschaft zudem in ihrer dreidimensionalen Beschaffenheit. Zur Liegenschaft gehören also alle Bauten, Pflanzen, Wasserquellen, welche sich auf dem betreffenden Grundstück, d.h. Land befindet. Im Grundbuch werden zudem die Baurechte vermerkt. 

Es kann aber auch sein, dass die Immobilie mehreren Personen gemeinsam gehört. In diesem Fall spricht man von gemeinschaftlichem Eigentum. 

Die Anwälte der Kanzlei Wittibschlager beraten Sie beim Kauf oder Verkauf Ihres Grundstücks. Der Marktpreis der Liegenschaft sollte vorab klar sein. Wir helfen Ihnen auch einen Vorvertrag über den Grundstückskauf aufzusetzen. Dieser Reservationsvertrag wird jedoch erst mit der öffentlichen Beurkundung gültig.

Haben Sie vor einen Makler für den Kauf oder Verkauf Ihres Grundstücks einzusetzen? Bei diesem Vertrag handelt es sich, um einen Auftrag. 

VERTRAGSRECHT

Vertragsrecht – Anwälte für vertragsrechtliche Fragen

Stehen Sie kurz vor einem Vertragsabschluss und benötigen Sie hierfür  eine mietrechtliche Beratung? Damit später keine Probleme entstehen ist die Unterstützung eines spezialisierten Anwaltes für Vertragsrecht bei der Ausarbeitung eines Vertrages sehr wichtig. Wir helfen Ihnen den Vertrag auf Ihre Interessen und Bedürfnisse abzustimmen und arbeiten für Sie die dazu notwendigen Vertragsklauseln aus. Unser Experte im Mietrecht und Immobilienrecht ist erfahrener Anwalt. In allen Fragen des Vertragsrechts, die in einem Zusammenhang mit Immobilien bzw. Grundstücken stehen sind Sie mir richtig. Bei den folgenden vertragsrechtlichen Rechtsgebieten des Immobilienrechts sind wir die richtige Adresse für Sie:

  • Kaufrecht
    • Kauf und Verkauf von Grundeigentum
    • Öffentliche Beurkundungen
    • Erstellung von Kaufverträgen
    • Unterstützung und Begleitung  bei Vertragsverhandlungen
    • Zusammenarbeit mit dem Grundbuchamt bzw. dem Notariat
  • Schenkungsrecht
    • Übertragung der Schenkung von Grundstücken
    • Erstellung von Schenkungsverträgen
    • Ausarbeitung von Erbverträgen
    • Gestaltung von Vertragsklauseln wie z.B. besonderer Wohn- und Nutzniessungsrechte oder anderer erbrechtlicher Bestimmungen
    • Kommunikation mit dem Notariat und Grundbuchamt
    • Prüfung des Schenkungsvertrages vor der öffentlichen Beurkundung 
  • Werkvertragsrecht
  • Auftragsrecht
  • Überprüfung der Architekturverträge
  • Generalunternehmerverträge und Totalunternehmerverträge 

Gerne unterstützen wir Sie bei Rechtsstreitigkeiten, die sich aus der Erstellung von Immobilien oder anderen Bauvorhaben ergeben können:

  • Beratung und Beurteilung von Werklieferungsverträgen/Werkverträgen
  • Forderungen zur Beseitigung von Baumängeln
  • Werklohnforderungen
  • Rechtsberatung bezüglich Bauhandwerkerpfandrechte 

KAUFRECHT

Möchten Sie Grundeigentum erwerben oder verkaufen und haben Sie diesbezüglich Fragen? Wir unterstützen Sie bei der Erstellung und Prüfung von Kaufverträgen. Ausserdem übernehmen wir für Sie die Kommunikation mit dem Notariat und dem Grundbuchamt.

WERKVERTRAGSRECHT

Zu unseren Kunden gehören vorwiegend Bauherren, Unternehmer und Handwerker. Wir unterstützen Bauherren die Probleme mit dem erstellten mangelhaften Werk haben. Haben Sie als Bauherr Fragen bezüglich der Beseitigung dieser Mängel oder fordern Sie Schadenersatz? Wir helfen Ihnen Schadenersatzklagen und Forderungen nach Mängelbeseitigung erfolgreich durchzusetzen. 

Handwerker und Unternehmer bieten wir Unterstützung bei der Einforderung des Werklohnes oder bei der Eintragung von Bauhandwerkerpfandrechten.

ERBRECHT

Erbrecht – Anwälte für erbrechtliche Fragen

Ausserdem unterstützen wir Private und Unternehmen sowohl in der Schweiz als auch in Deutschland in allen erbrechtlichen Fragen. Wir beraten und vertreten Sie im schweizerischen und deutschen Erbrecht. Unser Fokus liegt hierbei auf Rechtsstreitigkeiten, welche im Zusammenhang mit Immobilien stehen. Unser Service erstreckt sich hierbei beispielsweise auf:

  • Ausarbeitung eines Testamentes oder eines Erbvertrages bzw. eines Erbteilungsvertrages
  • Tätigenden als Vertreter der Erbengemeinschaft oder als Testamentsvollstrecker bzw. Willensvollstrecker
  • Grundstückübertragung
  • Beratung bei Schenkungen und Erbvorbezügen
  • Erbquotenberechnung
  • Herabsetzung- und Ausgleichungsklagen 

Weitere Infos:

Anwaltskanzlei Wittibschlager

Dufourstrasse 165
8008 Zürich

 
 
 

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Anwalt Schweiz – Deutschland / Rechtsanwalt Schweiz – Tschechien

Suchen Sie einen Anwalt und Experten für die Rechtsbelange Schweiz/Deutschland und Schweiz/Tschechien? Haben Sie Fragen zu einer grenzüberschreitenden Scheidung, Erbschaft, Firmengründung oder Forderung? Möchten Sie eine Rechtsberatung im schweizerischen, tschechischen oder deutschen Recht?

Als tschechisch sprechende Deutsche Anwältin mit der Anwaltszulassung für die gesamte Schweiz und Deutschland kann ich Sie umfassend zu Rechtsfällen Schweiz / Deutschland / Tschechien beraten und vertrete.

Rechtsfälle Schweiz CH – Deutschland D – Tschechien

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Anwalt Schweiz Deutschand Tschechien in Zürich
Anwalt Schweiz Deutschand Tschechien in Zürich

Rechtsvertretung vor schweizerischen und deutschen Gerichten

Unsere Klienten stammen vorwiegend aus der Schweiz / Deutschland und Tschechien:

  • Zürich, Luzern, Basel, Bern, Winterthur, Zug, St. Gallen… (CH)
  • Tschechei / Slowakei: Prag, Brno, Karlsbad (CZ), Bratislava (SK)…
  • Deutschland: Köln, München, Berlin, Hamburg, Düsseldorf, Bonn (D)…
  • Kompetenz: Deutsches Recht, tschechisches Recht, schweizerisches Recht, EU-Recht, internationales Recht

Dipl. Jur. Stanislava Wittibschlager

  • Inhaberin der Anwaltskanzlei Wittibschlager
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Deutsche Anwältin in Zürich – Anwaltszulassung Schweiz/Deutschland

Werdegang

2012     Eintragung ins Anwaltsregister des Kantons Zürich2012     Zulassung als schweizerische Rechtsanwältin, zugelassen an allen Schweizerischen Gerichten

(2012) nach Ablegung der Anwaltsprüfung gemäss Art. 31 BFGA

2007     Zulassung als Rechtsanwältin in Deutschland

2005    Qualifizierung an der Steuer- und Wirtschaftsakademie in München

2003    Zweites Juristisches Staatsexamen an der Ludwig Maximilian Universität München, Deutschland

2003    Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten in Köln und München, Rechtswissenschaftliche Fakultäten Deutschland

Berufliche Tätigkeit:

  • Rechtsanwältin und Inhaberin der Anwaltskanzlei Wittibschlager in Zürich (seit 2017)
  • Rechtsanwältin bei Zuzak Rechtsanwälte AG in Zürich, Schweiz (bis 2017): Familienrecht (Scheidungsanwältin -Scheidungen, Eheschutz); Erbrecht; Arbeitsrecht; internationales Privatrecht (binationale Scheidungen, Verträge, Rechtsstreitigkeiten); Firmengründungen; Gesellschaftsrecht; Betreibungen und Ausländerrecht.
  • Rechtsanwältin in eigener Anwaltskanzlei in München, Deutschland (bis 2009): Deutsches Familienrecht und Arbeitsrecht; Scheidungen von internationalen Ehen, internationales Wirtschaftsrecht; deutsche Firmengründungen; Gesellschaftsrecht, Familiy office, Erbrecht; Unternehmensverkäufe/-käufe, Marken-und Patentrecht.
  • Volljuristin bei einer großen deutschen Versicherungsgesellschaft in München, Deutschland (bis zum Jahr 2007)
  • Rechtskonsulentin bei einer tschechischen Anwaltskanzlei (bis 2006)

Sprachen:

  • Deutsch, Tschechisch, Englisch, Französisch

Mitgliedschaften:

  • Mitglied beim Schweizerischen Anwaltsverband;
  • Mitglied beim Zürcher Anwaltsverband;
  • Eingetragen im Anwaltsregister des Obergerichts Zürich;
  • Mitglied der Deutsch-Schweizerischen Juristenvereinigung

Kernkompetenzen: Grenzüberschreitende Scheidungen, Erbschaften, Forderungen und Firmengründungen Schweiz – Deutschland – Tschechien

  • Forderungen, Betreibungen, und Klagen in Deutschland, Tschechien und in der Schweiz
  • Wirtschaftsrecht, Privatrecht, Verwaltungsrecht, Strafrecht
  • Erbfälle Schweiz – Deutschland / Erbfälle Schweiz – Tschechien
  • Scheidungen Schweiz – Tschechien / Ehescheidungen Deutschland – Schweiz
  • Obhuts- und Sorgerecht Deutschland – Schweiz – Tschechien
  • Unterhaltsansprüche Schweiz-Deutschland /Unterhaltsrecht Schweiz-Tschechien
  • Immobiliarsachen & Immobilienrecht D-CH &  CH-CZ
  • Steuerrecht, Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland-Schweiz & Finanzen- und Vermögensexperte Schweiz-Tschechien
  •  Firmengründungen D – CH / Unternehmensgründungen CZ – CH
  • Arbeitsrechtliche Fragen Schweiz – Deutschland und Entsendung von Fachkräften CH – CZ
  • Bewilligungen (Aufenthaltsbewilligungen, Arbeitsbewilligungen…) Schweiz – Deutschland & Schweiz + Tschechische Republik
  • Internationaler Vertrieb, Import, Export, Zollrecht D + CH / Handelsrecht CH + CZ
  • Schweizerische, deutsche & tschechische Aufenthaltsbewilligungen, Arbeitsbewilligungen, Arbeitsrecht
  • Internationales Vertragsrecht
  • Urteilsvollstreckungen D – CH – CZ – SK

Weitere Infos

Anwaltskanzlei Wittibschlager

Dufourstrasse 165
8008 Zürich

 
 

Scheidung mit Liegenschaft in der Schweiz

Suchen Sie einen Anwalt für Ihre Scheidung? Wollen Sie wissen wer nach der Scheidung die Wohnung bzw. die Liegenschaft behalten darf?

+41 43 545 01 50

Welcher Ehegatte darf das Haus nach der Scheidung behalten?

Welche Konsequenzen hat die Scheidung für die Liegenschaft der Eheleute? Wer muss aus der Immobilie ausziehen und sein Miteigentum verkaufen? Bei der Scheidung in der Schweiz findet neben der Festsetzung über den Unterhalt, der elterlichen Sorge und der Obhut über die Kinder, dem Vorsorgeguthaben auch die Aufteilung der Vermögensgüter der Eheleute, die güterrechtliche Auseinandersetzung statt. Zu den Vermögensgütern gehören insbesondere auch die gemeinsame Liegenschaft der Eheleute, die im Rahmen der Scheidung aufgeteilt werden muss. Wie ist die güterrechtliche Teilung des Hauses während der Scheidung vorzunehmen? Spielen Kinder bei der Aufteilung des gemeinsamen Hauses eine Rolle? 

Gerne informieren wir Sie über die Aufteilung Ihrer Immobilie in einem persönlichen Beratungsgespräch. 

Im Zusammenhang mit der Gütertrennung der gemeinsamen Liegenschaft stellen sich die folgenden Fragen

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Was passiert bei der Scheidung mit der gemeinsamen Liegenschaft?

Unterstehen die Ehegatten dem Güterstand der Errungenschaftsbeteiligung, findet sowohl bei der strittigen Scheidung  als auch bei einer einvernehmlichen Scheidung eine Teilung des Vermögens im Rahmen der güterrechtlichen Auseinandersetzung statt. Festzuhalten ist demnach, dass der Güterstand der Eheleute bei der Scheidung entscheidend für die Zuteilung der Liegenschaft ist. Wie die Vermögensaufteilung und somit auch die Aufteilung der Immobilie erfolgt, hängt von dem Güterstand der Eheleute zum Zeitpunkt der Scheidungseinreichung, der Art des Eigentums an der Liegenschaft und des Kreditvertrags ab.

Güterstände

In der Schweiz gibt es drei verschiedene Güterstände, nämlich die Errungenschaftsbeteiligung, die Gütertrennung und die Gütergemeinschaft. Die Errungenschaftsbeteiligung gilt immer dann in der Schweiz, wenn die Ehegatten nicht durch einen Ehevertrag einen anderen Güterstand wie die Gütertrennung oder die Gütergemeinschaft vereinbart haben. Neben dem Güterstand ist auch die Eigentumsform über die Liegenschaft, das Alleineigentum,  Miteigentum oder Gesamthandeigentum ausschlaggebend für die Aufteilung der Liegenschaft bei der Scheidung.

Vermögensteilung bei der Scheidung – ist der Güterstand entscheidend?

Bei der güterrechtlichen Auseinandersetzung während der Scheidung ist für die Entscheidung, wer das gemeinsame Haus erhält, neben dem Güterstand auch die Eigentumsform ausschlaggebend. Das Haus kann bei der Scheidung im Alleineigentum, Miteigentum oder Gesamthandeigentum der Ehegatten stehen. 

In der Schweiz existieren drei unterschiedliche Güterstände. Sofern die Ehegatten keinen Ehevertrag während der Ehe abgeschlossen haben, unterstehen sie dem Güterstand der Errungenschaftsbeteiligung. beim Güterstand der Errungenschaftsbeteiligung fällt die gemeinsame Immobilie der Eheleute bei der Scheidung zu den Errungenschaften. Jeder Ehepartner hat damit einen hälftigen Anspruch auf die Liegenschaft. Über die Aufteilung der Liegenschaft müssen sich die Eheleute allerdings ggf. mit Hilfe des Gerichts einigen. Gibt es Unterschiede bei der Aufteilung der Liegenschaft beim Güterstand der Gütertrennung oder der Gütergemeinschaft? 

Scheidung – gemeinsame Liegenschaft beim Güterstand der Errungenschaftsbeteiligung

Sofern kein Ehevertrag existiert, gilt bei den Ehegatten der Güterstand der Errungenschaftsbeteiligung. 

Der Güterstand der Eheleute kann nur durch einen Ehevertrag oder durch das Gericht im Rahmen des Eheschutzverfahrens geändert werden. Beim Güterstand der Errungenschaftsbeteiligung findet im Rahmen der Scheidung die güterrechtliche Auseinandersetzung statt. Dabei werden die Vermögenswerte der Ehegatten in die Kategorie des Eigenguts und der Errungenschaften aufgeteilt.

Eigengut

Unter das Eigengut fallen alle diejenigen Vermögenswerte der Ehegatten, welche bereits vor der Ehe im Eigentum der Ehepartner standen oder während der Ehe durch Erbschaft oder Schenkung angefallen sind.

Errungenschaft

Unter die Errungenschaft werden alle Vermögensgüter gezählt, welche die Ehepartner während der Ehe gemeinsam erwirtschaftet und verdient haben. Eine Liegenschaft ist dann eine Errungenschaft, wenn die Eheleute diese während der Ehe gemeinsam mit gemeinsamen Mitteln erworben haben. Bei der güterrechtlichen Auseinandersetzung beim Güterstand der Errungenschaftsbeteiligung nimmt jeder Ehegatte seine Vermögenswerte, sein Eigengut zurück, das sich im Besitz des anderen Ehegatten befinden. Errungenschaften werden grds. hälftig geteilt. 

Bei einer Errungenschaftsbeteiligung muss in einem ersten Schritt der Verkaufswert der Liegenschaft zum Stand der Scheidung ermittelt werden, wenn beide Ehegatten den gleichen Miteigentumsanteil an der Immobilie besitzen. Bei Uneinigkeit über den Verkaufspreis muss durch das Gericht ein objektives Sachverständigengutachten angefordert werden. nach der Ermittlung des genauen Verkaufspreises kann der andere Ehegatte durch eine Ausgleichszahlung in Höhe des hälftigen Verkaufspreises abzüglich der bestehenden Hypothek auseinandergesetzt werden.

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Scheidung – gemeinsame Liegenschaft bei einer Gütergemeinschaft

Der Güterstand der Gütergemeinschaft wird mittels Ehevertrag, welcher der notariellen Beurkundung bedarf, vereinbart. Leben die Eheleute im Güterstand der Gütergemeinschaft wird das Vermögen in das Eigengut des Ehemanns, das Eigengut der Ehefrau und das Gesamtgut aufgeteilt. Die Einkünfte und das gemeinsame Vermögen können von beiden Eheleuten nur zusammen verwaltet werden, wie bei der Erbengemeinschaft. Gehört die Immobilie zum Gesamtgut der Eheleute, müssen sich diese bei einer Scheidung einigen, wer die Liegenschaft erhalten soll, sofern im Ehevertrag keine Regelung getroffen worden ist.

Scheidung – gemeinsame Liegenschaft bei einer Gütertrennung

Auch der Güterstand der Gütertrennung muss durch eine  Ehevertrag durch die Ehegatten während der Ehe gewählt werden. Bei der Gütertrennung werden die Vermögensmassen beider Ehegatten getrennt, ein gemeinsames Eigentum gibt es nicht. Bei der Scheidung findet aus diesem Grund keine güterrechtliche Auseinandersetzung statt. Ausnahmsweise kann dem andere Ehegatten an der Liegenschaft des anderen Ehegatten dennoch ein Wohnrecht zustehen, sofern die Eheleute gemeinsame Kinder haben und die Liegenschaft die Familienimmobilie während der Ehe dargestellt hatte.

Ehevertrag

Ebenso wie die Gütergemeinschaft kann auch die Gütertrennung nur durch einen Ehevertrag vereinbart werden. Beim Güterstand der Gütertrennung gehören die jeweiligen Vermögenswerte den einzelnen Ehepartnern und ein gemeinsames Vermögen gibt es faktisch nicht. Ist ein Ehepartner Alleineigentümer der Immobilie, bleibt das Haus nach der Scheidung in seinem Besitz.

Scheidung mit Kindern und Haus

Eine Ausnahme besteht nur bei der Scheidung mit Kindern und Haus. Je nach Situation kann der Nichteigentümer einen Anspruch auf Wohnrecht haben.

Gütertrennung

Bei der Gütertrennung gehören alle Vermögensgegenstände entweder dem Ehemann oder der Ehefrau, gemeinsames Eigentum gibt es nicht. Die Immobilie gehört in diesem Fall daher während der Ehe und auch im Falle einer Scheidung nur einem der Ehegatten.

Gemeinsame Liegenschaft – wie können sich die Eheleute bei der Scheidung entscheiden?

Am kostengünstigsten ist ein Konsens der Eheleute über die gemeinsame Liegenschaft nach der Scheidung. Sofern sich die Eheleute darüber einig sind, wer die gemeinsame Immobilie nach der Scheidung behalten darf, kann diese Regelung durch einen Anwalt für Familienrecht in einer Scheidungskonvention fixiert werden. Nur bei Streitigkeiten über das Haus, muss der Richter entscheiden. Dementsprechend kann sich die Scheidung nur allein wegen der güterrechtlichen Auseinandersetzung bezüglich der Liegenschaft hinziehen, was natürlich die Kosten der Scheidung in die Höhe treiben kann.

Verkauf der Liegenschaft gerichtlich erzwingen

Allerdings kann das Gericht auch die Versteigerung der Immobilie anordnen, wodurch der Verkauf der Liegenschaft gerichtlich erzwungen wird. Bei einem Hausverkauf gestaltet sich die Aufteilung am unkompliziertesten, da der Erlös z.B. je nach Güterstand und Finanzierung des Hauses hälftig geteilt werden kann. Bei der Gesamthand und beim Vorliegen eines Gesellschaftervertrages sind entsprechend die dort getroffenen Vereinbarungen einzuhalten.

Welche Möglichkeiten gibt es neben dem Verkauf der gemeinsamen Liegenschaft bei der Scheidung?

  • Hausverkauf nach der Scheidung
  • Versteigerung der Liegenschaft nach der Scheidung
  • Übertragung der Liegenschaft auf einen Ehegatten
  • Liegenschaft verbleibt im Eigentum beider Ehegatten

Im Rahmen der Scheidung ist der Verkauf der Liegenschaft nur eine mögliche Variante. Können sich die Ehegatten nicht einigen, wer die Immobilie nach der Scheidung behalten darf, kann auch die Versteigerung durch das Gericht angeordnet werden. Allerdings ist diese Alternative nicht empfehlenswert, da bei der normalen Versteigerung der Immobilie im Normalfall ein geringerer Kaufpreis erzielt wird, als bei einem Bieterverfahren, das sich insbesondere für hochwertige Immobilien eignet. Bei der Durchführung eines Bieterverfahrens können sich die Ehegatten zudem durch einen Immobilienmakler beim Hausverkauf unterstützen lassen. 

Haus nach der Scheidung auf einen der Ehegatten übertragen

Neben dem Hausverkauf kann aber auch die gemeinsame Liegenschaft nach der Scheidung auf einen der Ehegatten übertragen werden. Voraussetzung hierfür ist, dass der Ehegatten den Hypothekarzins sowie die Amortisation alleine finanzieren kann und die Bank mit der Übertragung des Kreditvertrages auf ihn einverstanden ist.

Haus nach Scheidung gemeinsam behalten

Gar nicht so selten entscheiden sich die Eheleute nach der Scheidung, das Haus gemeinsam zu behalten. Allerdings ist auch bei dieser Variante entscheidend, dass die Ehepartner die Hypothekarraten gegenüber dem Bankinstitut nachkommen können. Wegen der Gesamtschuldnerhaftung sind beide Ehegatten auch weiterhin gemeinsam verpflichtet, ihre Zahlungsverpflichtungen gegenüber der Bank nach der Scheidung zu erfüllen. Sie haften hierbei nicht nur hälftig, sondern für gesamthaft für den gesamten Schuldbetrag, auch wenn der Ex-Partner nicht mehr leistungsfähig ist.

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Welche Eigentumsformen an einer Liegenschaft gibt es?

Bei der güterrechtlichen Auseinandersetzung der Immobilie bei der Scheidung sind der Güterstand, die Art des Eigentums an dem Haus und das bestehen einer Hypothek entscheidende Faktoren. Daneben ist aber auch die Eigentumsform an der Liegenschaft eine tragende Rolle.

Als Eigentumsformen werden das Alleineigentum, das Miteigentum und das Gesamthandseigentum unterschieden.

Haus im Miteigentum bei der Scheidung

In der Regel wird die Liegenschaft von den Ehepartner gemeinsam gekauft,  so dass die Ehepartner an der Liegenschaft Miteigentümer sind. Jeder der Ehepartner kann über seinen Miteigentumsanteil frei verfügen. Die Miteigentumsanteile sind im Grundbuch mit einer Eigentumsquote von 1/2 – 1/2  eingetragen. Unerheblich ist hierbei die Tatsache, wer und in welcher Höhe die Liegenschaft mit welchen Mitteln finanziert hat. Sofern die Ehegatten diesbezüglich eine abweichende Vereinbarung treffen möchten, können sie eine Miteigentumsquote von beispielsweise 40 / 60 im Grundbuch eintragen lassen. Dies hat auch Auswirkungen auf die Scheidung, da demzufolge die Hypothek und der Verkaufsgewinn entsprechend aufzuteilen sind.

Haus im Gesamteigentum bei der Scheidung

Wurde die Immobilie im Gesamteigentum durch beide Ehegatten erworben, gehört das Haus beiden Ehepartnern als gemeinsames Eigentum. Das Gesamteigentum kann durch einen Vertrag oder durch eine Gesetzesvorschrift begründet werden. Die gesetzliche Definition ist in Art. 652 ff. ZGB geregelt. Beim Gesamteigentum liegt gemeinschaftliches Eigentum der Eheleute ohne Quotenteilung. Es müssen die Eheleute als Eigentümer damit nicht wie beim Miteigentum nach Bruchteilen im Grundbuch eingetragen werden. Beim Gesamteigentum können die Ehegatten nur einstimmig über die Liegenschaft verfügen. Für Hypothekenschulden haften die Eigentümer beim Gesamteigentum solidarisch. Die Bank kann sich daher wahlweise nur an den Ehemann oder nur an die Ehefrau wenden, um die Schulden einzutreiben. Im Unterschied zum Miteigentum haben die Eheleute keinen Teilungsanspruch. Beim Miteigentum haben Sie als Miteigentümer jederzeit das Recht, die Teilung des Miteigentums zu verlangen. Die Ehegatten können in solch einer Situation beispielsweise die Immobilie verkaufen oder einer der beiden übernimmt den Miteigentumsanteil des anderen. Für Gesamteigentümer sieht das Gesetz keinen Teilungsanspruch vor. Nur wenn ein Aufhebungsgrund eintritt, wie zum Beispiel bei einer Scheidung, können Sie das Gesamteigentum an der Immobilie aufheben lassen.

Haus im Alleineigentum bei der Scheidung

Beim Alleineigentum gehört das Haus nur einem Ehegatten. Bei der Scheidung hat der andere Ehepartner keinen Anspruch auf die teilung der Liegenschaft im Rahmen der güterrechtlichen Auseinandersetzung. Der andere Ehegatte kann ggf. nur ein befristetes Wohnrecht beanspruchen. Ausnahmsweise hat der andere Ehegatte einen Anspruch auf Mehrwertauszahlung, wenn er während der Ehe Errungenschaft in die Immobilie einbezahlt hat und sich dadurch der Wert erhöht hat. In diesem Fall hat der Ehepartner Anspruch auf die Hälfte des Mehrwerts bei der Scheidung.

Welche Regelung gilt beim Kreditvertrag nach der Scheidung oder Trennung?

Die Mehrheit aller in der Schweiz gekauften Häuser wird mit Hilfe eines Kreditvertrages gekauft. In vielen Fällen ist die Liegenschaft bei einer Scheidung noch nicht abbezahlt. Was aber passiert mit der Hypothek nach der Trennung der Parteien? Welcher Ehegatte bezahlt den Hypothekarzins weiter und wer darf in der Liegenschaft wohnen bleiben? Steht die Liegenschaft in beiderseitigen Eigentum der Eheleute, lautet der Kreditvertrag meist auf beide Parteien.

Die Eheleute haften damit gemeinsam als Solidarschuldner für die Hypothek der Liegenschaft. Beide Ehegatten stehen mithin unabhängig ihrer Trennung  in der Schuld, den Hypothekarzins an die Bank zu bezahlen. Die Bank kann von jedem Ehegatten den ganzen Hypothekarzins. Dies bedeutet, dass beide Parteien für die gesamte Hypothek haftbar sind – und zwar unabhängig von ihren jeweiligen finanziellen Mitteln. Die Konsequenz für die Scheidung ist, dass die Bank frei wählen kann, von wem sie den geschuldeten Hypothekarkredit und die fälligen Zinsen einfordert. Nicht immer ist die Bank damit einverstanden, einen der Ehegatten aus dem Hypothekarvertrag zu entlassen. Insbesondere dann nicht, wenn die Einkommensverhältnisse eines der Ehegatten begrenzt sind und für die Abzahlung der Hypothek nicht ausreichen. In der Schweiz gilt nämlich die Regel, dass Hypothekarnehmer maximal einen Drittel des Brutto-Haushaltseinkommens für die Wohnkosten aufwenden dürfen (Tragbarkeitsregel).  Aber auch die vorzeitige Auflösung des Hypothekarvertrags bei der Scheidung kann die Eheleute teuer zu stehen kommen.

In der Regel fällt nämlich in aller Regel eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung an, die sich an der verbleibenden Laufzeit bis zum regulären Ende der Hypothek sowie am aktuellen Zinsniveau und dem Zinsniveau bei Abschluss der Hypothek orientiert. Hier ist meist eine mögliche Lösung die Übernahme der Hypothekarzinsen durch den besser verdienenden Ehegatten, der wiederum ein Recht auf Nutznießung oder Wohnrecht zugewiesen erhält. Lassen Sie sich von uns als Anwälte für Familienrecht beraten, um möglichst finanzielle Belastungen vorweg zu vermeiden.

Trotz Alleineigentum nach der Scheidung – wann hat der andere Ehegatte mit Kind ein Wohnrecht? 

Sofern sich die Ehegatten nicht einigen können, wer nach der Scheidung die gemeinsam erworbene Liegenschaft behalten darf, muss darüber das Gericht entscheiden. Im Streitfall wird die gemeinschaftliche Sache nach gerichtlicher Anordnung entweder körperlich geteilt oder versteigert. Ergänzend sieht das Gesetz zum Familienrecht vor, dass der Ehegatte, der ein überwiegendes Interesse nachweist, den gemeinschaftlichen Vermögenswert, also das Haus, gegen Entschädigung des andern Ehegatten ungeteilt zugewiesen erhalten kann. Zudem muss dieser Ehegatte nachweisen, dass die Bank mit seiner alleinigen Übernahme des Kreditvertrages einverstanden ist.

Liegenschaft wurde aus dem Eigengut eines Ehegatten finanziert

Oft fragen uns die Kunden, ob auch dann die eheliche Liegenschaft im Rahmen der güterrechtlichen Auseinandersetzung bei der Scheidung geteilt werden muss, wenn die Immobilie ausschliesslich aus dem Eigengut eines der Ehegatten finanziert worden ist. Wurde das während der Ehe gekaufte Haus rein aus dem Eigengut wie einer Erbschaft des einen Ehegatten bezahlt, muss dieses Haus nicht bei der Scheidung geteilt werden. Allerdings ist hier die Beweisregelung dergestalt, dass der Ehegatte beweisen muss, dass die Immobilie durch sein Eigengut finanziert worden ist. geht dieser beweis fehl, wird Errungenschaft mit der Konsequenz der Güterteilung der Immobilie angenommen.

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Muss das gemeinsame Haus bei der Scheidung verkauft werden?

Sofern einer der Ehegatten auch nach der Scheidung das gemeinsame Haus alleine finanzieren kann, muss die Liegenschaft nicht verkauft werden. Dieser Ehegatte muss grundsätzlich mit dem finanzierenden Bankinstitut eine Abmachung darüber treffen, dass er nach der Scheidung die Hypothek alleine übernimmt und der andere Ehegatten aus dem Kreditvertrag entlassen wird. Zudem sollte zwischen den Ehegatten eine Einigung darüber stattfinden, ob und in welcher Höhe der das Haus übernehmende Ehegatten den anderen Ehepartner ausbezahlt.

Wer darf nach der Scheidung im Haus wohnen bleiben?

Auch ist anzuraten eine Abmachung zu treffen, wer nach der Scheidung in der Liegenschaft wohnen bleibt, insbesondere wenn gemeinsame Kinder dort aufgewachsen sind und noch in die Schule gehen. Natürlich kann auch nach der Scheidung die Immobilie weiterhin im Miteigentum der Eheleute verbleiben. In diesem Fall muss der Ehegatte, der weiterhin im Haus leben bleibt, dem anderen Ehegatten eine Nutzungsentschädigung als Miete bezahlen. Wichtig ist für diesen Fall schriftlich zu fixieren, wer und in welcher Höhe die Hypothekarraten bei der Bank abzahlt.

Scheidung mit Immobilien, Liegenschaften
Scheidung mit Immobilien, Liegenschaften

Liegenschaft gehört zum Eigengut eines Ehegatten – Was geschieht mit dem Haus nach der Scheidung? 

Ein wesentliches Kriterium bei der Aufteilung der Vermögensgüter während der Scheidung ist die Frage, wie der Gegenstand oder die Immobilie der Eheleute finanziert worden ist. Hier muss zwischen der Finanzierung durch Errungenschaft und dem Eigengut eines des Ehegatten unterschieden werden. Sofern das Haus bereits vor der Heirat einem der Eheleute gehört hat, ist das Haus Eigengut des Ehegatten und nicht bei der Scheidung aufzuteilen. Allerdings kann dem Ehegatte nach der Scheidung trotz Alleineigentum kein Wohnrecht an der Immobilie zustehen. Dies ist meist der Fall, wenn die Immobilie vor der Scheidung die eheliche Familienliegenschaft war und die Ehegatten dort mit ihren Kinder gelebt haben. Meist wird dann an der Liegenschaft ein befristetes Wohnrecht solange begründet, bis die gemeinsamen Kinder ausziehen oder die Schule beenden.

Als Anwalt für Familienrecht berate ich Sie gerne bei der Übertragung der Liegenschaft im Rahmen der Scheidung.

Was ist bei der Scheidung mit Liegenschaft zu beachten?

Da eine strittige Scheidung und der Streit um die gemeinsame Immobilie sehr viel Kosten verursachen kann, sollten sich die Eheleute aussergerichtlich gemeinsam und am besten mithilfe ihres Anwaltes für Familienrecht die folgenden Fragen beantworten.

  • Welcher Ehegatte darf nach der Trennung in der Liegenschaft wohnen bleiben?
  • Welcher Wert ist für die Ausgleichszahlung für die Liegenschaft im Rahmen der Scheidung anzusetzen?
  • Einigen sich die Ehegatten auf einen gemeinsamen Gutachter für die Begutachtung des Hauses?
  • Welcher Ehegatte erhält von der Bank die Übernahmebestätigung für die Hypothek?
  • Wie wurde die Liegenschaft erworben? Mit Mitteln der Errungenschaft, Hypothek, Vorsorgeguthaben oder Eigengut?
  • Soll nach der Scheidung ein Wohnrecht vorgemerkt werden? Wer hat darauf einen Anspruch?

Gerne können Sie sich auch zu folgenden Themen informieren:

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Wir sind für Sie da!

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    Beschreiben Sie Ihr Anliegen. Gerne geben wir Ihnen eine erste Einschätzung ab und erklären Ihnen, ob und wie wir Ihnen helfen können.  Gerne können Sie uns auch eine E-Mail schreiben. Unsere Anwäte werden sich umgehend bei Ihnen melden.
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DUFOURSTRASSE 165

8008 ZÜRICH

info(at)wittib-law.ch

Internationale Scheidung – binationale Ehe

Suchen Sie einen Anwalt und Experten für eine internationale Scheidung?

Internationale oder binationalen Ehen, also bei welchen die Ehepartner aus zwei verschiedenen Ländern stammen, führen in der Schweiz zunehmend zu internationalen Scheidung. Bei der internationalen Scheidung mit Bezug zum Ausland stellen sich aber verschiedene Fragen im Zusammenhang mit der Einreichung der Scheidung.

Welches Recht findet auf die internationale Scheidung Anwendung?

Welches Gericht ist für die internationale Scheidung bei binationaler Ehe zuständig? Welches Recht findet auf die internationale Scheidung Anwendung? Kann man bei internationaler Scheidung in zwei Ländern, also beispielsweise in der Schweiz als auch in Deutschland gleichzeitig die Scheidungsklage einreichen? Können die Ehegatten das anwendbare Recht bei einer binationalen Ehe bestimmen?

Das Ende einer binationaler Ehe stellt die Ehegatten vor rechtliche Herausforderungen. So werden deutsche in der Schweiz lebende Staatsbürger gleichermassen vor die Frage gestellt wo die Scheidung einzureichen ist, wie schweizerische Staatsbürger in Deutschland, Frankreich oder der Tschechischen Republik.

In welchem Land kann man die Scheidung einreichen?

Sofern beide Ehegatten Ausländer sind, ist in einem ersten Schritt genau zu prüfen, in welchem Land nicht nur die Scheidung eingereicht werden kann, sondern vor allem, welches Land dem klagenden Ehegatten finanzielle Vorteile bietet. 

Anwaltskanzlei für Familienrecht mit internationaler Ausrichtung

Als Fachanwaltskanzlei für Familienrecht mit internationaler Ausrichtung beraten wir Sie als Scheidungsanwalt detailliert im Bereich des internationalen Familienrechts mit dem Schwerpunkt Scheidung. Bitte vereinbaren Sie bei uns einen Beratungstermin unter Tel: +41 43 545 01 50

Überblick zum Thema internationale Scheidung

Internationale Scheidung – worauf ist zu achten?

Grundsätzlich ist immer zu bedenken, dass bei der internationalen Scheidung einer binationalen Ehe fast immer mehrere Gerichte in verschiedenen Ländern für die Einreichung der Scheidung zuständig sein können.

Sind der Ehemann Schweizerischer Bürger und die Ehefrau deutsche Staatsbürgerin, so kann die internationale Scheidung grundsätzlich sowohl in Deutschland als auch in der Schweiz eingereicht werden. Dies sogar dann, wenn beide Ehegatten ihren letzte gemeinsamen Wohnsitz in der Schweiz hatten.

Jedoch kann die Scheidungseinreichung in einem Land für den klagenden Ehegatten aus verschiedenen, meist finanziellen Gründen effektiver sein als die Scheidung in einem anderen Land. Daher ist dringend die Beiziehung eines Scheidungsanwaltes vor der Anhängigmachung einer internationalen Scheidung anzuraten.

Ist die Scheidung in einem der beiden Länder einmal eingereicht, kann der andere Ehegatten die Scheidung in keinem zweiten Land bei Gericht stellen. Es gilt die Einrede der Rechtshängigkeit (Litispendenz), nach welcher sich das später angerufene Gericht für unzuständig erklären muss.

Anwalt internationale Scheidung
Anwalt internationale Scheidung

Zuständigkeit der Gerichte bei der internationalen Scheidung

Weshalb ist die Zuständigkeit der Gerichte bei der internationalen Scheidung anders als bei einer nationalen Scheidung? Leben die Ehegatten nach der Trennung in verschiedenen Ländern oder besitzen sie verschiedene Staatsangehörigkeiten können die Gerichte mehrerer Länder für die internationale Scheidung grundsätzlich zuständig sein.

In welchem Land ist die Einreichung Ihrer Scheidung für Sie am vorteilhaftesten?

In der Schweiz wird die Zuständigkeit der schweizerischen Gerichte bei der Scheidung mit Auslandbezug durch das IPRG (Bundesgesetz über das Internationale Privatrecht) geregelt. Danach sind bei einer internationalen Scheidung oder Trennung die schweizerischen Gerichte am Wohnsitz des beklagten Ehegatten oder am Wohnsitz des klagenden Ehegatten zuständig, sofern dieser sich seit einem Jahr in der Schweiz aufhält oder wenn er Schweizer Bürger ist.

In der EU (nicht Dänemarks) ergibt sich in erster Linie die internationale Entscheidungszuständigkeit nach der Verordnung (EUG) Nr. 2201/2003 des Rates über die Zuständigkeit und die Anerkennung und Vollstreckung von Entscheidungen in Ehesachen und in Verfahren betreffend die elterliche Verantwortung und zur Aufhebung der Verordnung (EG) Nr. 1347/2000, kurz Brüssel IIa –VO oder EheVO II  genannt.

Danach kann neben der Zuständigkeit in der Schweiz für die Scheidung auch eine Zuständigkeit in einem EU-Mitgliedland für die internationale Scheidung unter anderem gegeben sein, wenn 

  • beide Ehegatten ihren gewöhnlichen Aufenthalt in diesem Mitgliedland (z.B. Deutschland) haben oder
  • die Ehegatten zuletzt beide ihren gewöhnlichen Aufenthalt in diesem Mitgliedland hatten, sofern einer von ihnen dort noch seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, oder
  • der klagende Ehegatte seinen gewöhnlichen Aufenthalt in diesem Mitgliedland hat oder
  • der klagende Ehegatte seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, wenn er sich dort seit mindestens sechs Monaten unmittelbar vor der Einreichung der Scheidung aufgehalten hat und entweder Staatsangehöriger des betreffenden Mitgliedstaats ist oder, im Fall des Vereinigten Königreichs und Irlands, dort sein „domicile“ hat. 
  • beide Ehegatten besitzen die Staatsangehörigkeit dieses Mitgliedstaates (auch wenn sie im Ausland leben, oder, im Fall des Vereinigten Königreichs und Irlands, in dem sie ihr gemeinsames „domicile“ haben.

Die Europäische Union hat mit Brüssel IIa –VO Verordnung die Zuständigkeit der Gerichte bei der internationalen Scheidung geregelt. , Dabei ist es wichtig, wo die Eheleute leben, welche Staatsangehörigkeit sie besitzen resp. in welchem Land sie zuletzt (gemeinsam) gelebt haben. Durch diese Vereinheitlichung soll die Vermögensaufteilung bei einer Scheidung internationaler Ehen einfacher regelbar sein. 

Jedoch haben nicht alle Mitgliedstatten der EU-Staaten diese Regelung für gültig angenommen, diese ist in 18 Ländern gültig.

Gerne informieren ich Sie als Anwalt für internationale Scheidung darüber, in welchem Land Sie Ihre Scheidung einreichen können und wo die Einreichung für Sie am vorteilhaftesten ist.

a) Ehegatten haben ausländische / deutsche und schweizerische Staatsbürgerschaft und Wohnsitz Schweiz

Haben die Ehegatten eine ausländische und/ oder schweizerische Staatsbürgerschaft und leben sie in der Schweiz, dann sind für die internationale Scheidung auch die schweizerischen Gerichte zuständig. Daneben kann auch die Zuständigkeit der Gerichte des Heimatlandes des ausländischen Ehegatten gegeben sein. 

Leben die Ehegatten an verschiedenen Wohnsitzen in der Schweiz, dann ist sogar in der Schweiz die Einreichung der Scheidung bei den Gerichten der beiden Wohnsitze der Eheleute möglich. Die Ehepartner müssen sich dann entscheiden, an welchem Gericht sie die Scheidung einreichen möchten. Auch hier können die Kosten eine Rolle spielen, da die Scheidungskosten in jedem Kanton unterschiedlich hoch sind.

Vergleicht man beispielsweise die Gerichtskosten der Kantone Zürich und Bern, so sind die Gerichtskosten in Bern bereits mehrere Tausend Schweizer Franken geringer für eine Scheidung als in Zürich. Bei einer Scheidung auf gemeinsames Begehren wählen die Eheleute meist gemeinsam das Gericht aus und reichen dort ihren Scheidungsantrag inklusive Scheidungskonvention ein.

b) Ein Ehegatte hat Wohnsitz in der Schweiz / andere Ehegatte lebt (mit Kindern) im Ausland – Deutschland

Für die Einreichung der Scheidung in der Schweiz wird keine schweizerische Staatsbürgerschaft benötigt. Voraussetzung ist, dass der beklagte Ehegatte seinen Wohnsitz in der Schweiz hat oder der klagende Ehegatte mindestens seit einem Jahr in der Schweiz lebt. Für Kinderbelange sind meist die Gerichte am Wohnsitz des Kindes zuständig. Seit dem 1. Juli 2009 gelten für die Schweiz zwei neue Haager Übereinkommen, das Haager Kindesschutzübereinkommen (HKsÜ) und das Haager Erwachsenenschutzübereinkommen (HEsÜ). Für die Anordnung von Massnahmen zum Schutz des Kindes oder seines Vermögens sind grundsätzlich die Gerichte und Behörden des Vertragsstaats zuständig, in dem es seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat (Art. 5 Abs. 1 HKsÜ). Auf eine Definition des „gewöhnlichen Aufenthalts“ wurde im Gesetz verzichtet.

Der Begriff ist vielmehr anhand der konkreten, aktuellen Umstände zu ermitteln und meint im Wesentlichen den tatsächlichen Mittelpunkt der Lebensführung oder den Schwerpunkt der Bindungen des Kindes.  Innerhalb der Schweiz bestimmt sich die örtliche Zuständigkeit der Gerichte und Behörden nach den Bestimmungen des schweizerischen IPRG. Zu beachten ist, dass im Falle eines Wechsels des gewöhnlichen Aufenthalts des Kindes von der Schweiz in einen anderen Vertragsstaat, diese Gerichte und Behörden neu zuständig werden. Die Zuständigkeit am bisherigen gewöhnlichen Aufenthaltsort wird im Verhältnis unter den Konventionsstaaten nicht aufrechterhalten (Art. 5 Abs. 2 HKsÜ). Bei einem Wegzug des Kindes von der Schweiz in einen Nichtkonventionsstaat dagegen erscheint es sinnvoll, einstweilen zuständig zu bleiben, die Zuständigkeit aber aufzugeben, sobald feststeht, dass die ausländischen Behörden das Verfahren für Massnahmen oder Entscheidungen aufnehmen, die in der Schweiz anerkannt werden können oder jedenfalls das Schutzbedürfnis abdecken. Allerdings gibt es bei der Scheidung der Eltern auch Abweichungen vom Grundsatz der Zuständigkeit am gewöhnlichen Aufenthalt des Kindes. 

Wird die internationale Scheidung in der Schweiz durch den klagenden Ehegatten eingeleitet, muss das schweizerische Gericht diese über die Rechtshilfe dem beklagten Ehegatten ins Ausland zustellen. Das schweizerische Gericht wird den im Ausland lebenden Ehegatten auffordern, einen in der Schweiz ansässigen Zustellungsempfänger zu benennen. Dies kann ein in der Schweiz ansässiger Anwalt für Scheidung bzw. Scheidungsanwalt sein.

 c) Schweizerische Staatsbürger mit Wohnsitz im Ausland

Sofern beide Ehegatten ihren Wohnsitz im Ausland besitzen, können sie auch nur dort ihre Scheidung einreihen. Ein schweizerisches Gericht wäre für die internationale Scheidung in der Schweiz nur dann zuständig, wenn wenn es unmöglich oder unzumutbar ist, die Klage am ausländischen Wohnsitz eines der Ehegatten zu erheben.

Anwalt für internationale Scheidung: Welches Recht ist bei der internationalen Ehescheidung anzuwenden?

Wird die Scheidung durch einen Ehegatten in der Schweiz eingereicht, untersteht diese dem schweizerischem Recht. Es ist in diesem Fall nicht entscheidend, ob die Parteien die schweizerische Staatsbürgerschaft besitzen. Auch die Scheidungsnebenfolgen unterstehen bis auf einige Ausnahmen dem schweizerischen Recht, sofern die Scheidung in der Schweiz eingereicht wird. Beim nachehelichen Unterhalt, dem Kindesunterhalt, dem Güterrecht sowie den Wirkungen des Kindesschutzverhältnisses und dem Minderjährigenschutz existieren Staatsverträge, welche dem IPRG in der Regel vorgehen und ein anderes Recht bestimmen können, als das schweizerische. Sofern mithin die Kinder im Ausland leben, bestimmt sich das auf den Kindesunterhalt anzuwendende Recht meist nach dem Recht des Wohnsitzlandes.

Bei internationalen Scheidungen kommt es somit recht häufig vor, dass auf die Scheidung eine andere Rechtsordnung Anwendung findet als beispielsweise auf die Nebenfolgen wie das Güterrecht oder den Unterhaltsanspruch. Wird die Scheidung im Ausland in einem der Mitgliedstaaten der EU eingereicht, gilt für die Anwendung des Scheidungsrechts grds. die Rom III Verordnung. Danach kann es durchaus vorkommen, dass auf die Scheidung nicht das Recht des ausländisches Wohnsitzstaates des klagenden Ehegatten anwendbar ist, sondern das letzte gemeinsame Heimatrecht der Eheleute.

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Für den unterhaltsberechtigten Ehegatten kann das Land der Scheidungseinreichung entscheidend sein für die Höhe seines Unterhaltsanspruches. Deshalb ist immer eine Beratung mit einem Scheidungsanwalt vor der Scheidung anzuraten, um sich über die verschiedenen Möglichkeiten der Unterhaltsansprüche zu informieren. In vielen EU-Ländern sowie auch in der Schweiz ist auf den Unterhalt das Übereinkommen über das auf Unterhaltspflichten anzuwendende Recht vom 2. Oktober 1973 anwendbar. Während beispielsweise in Deutschland der Kindesunterhaltsanspruch nach der Düsseldorfer Tabelle bemessen wird, beruht die Unterhaltsberechnung in der Schweiz für Kinder auf anderen Kriterien, wie den tatsächlichen Ausgaben, den Barbedarf und auch der Erwerbstätigkeit des Obhutsberechtigten Elternteils.

Internationale Scheidung und Rechtswahl im Ehevertrag

Sowohl nach schweizerischem Recht als auch nach dem Recht der meisten EU-Länder können die Ehegatten eine Rechtswahl  bzgl. ihrer Vermögensverhältnisse treffen, welches Recht während ihrer Ehe und bei ihrer Scheidung zugrunde gelegt werden soll. In der Schweiz ist nur eine Rechtswahl bzgl. der güterrechtlichen Verhältnisses möglich, nicht jedoch über das auf den Unterhalt anzuwendende Recht bei Scheidung. Diese Rechtswahl kann, wenn sie beide Ehegatten gemeinsam treffen, noch bis zur Scheidungsanhörung getroffen werden. Die den Ehevertrag in der Schweiz abschliessenden Ehegatten können wählen zwischen dem Recht des Staates, in dem beide ihren Wohnsitz haben oder nach der Eheschliessung haben werden, und dem Recht eines ihrer Heimatstaaten. 

Die Ehegatten können das auf ihre Scheidung anwendbare Recht selbst bestimmen. Dabei können sie beispielsweise das Recht des Staates wählen, dessen Staatsangehörigkeit einer der Ehegatten zum Zeitpunkt der Rechtswahl besitzt. Ist einer der Ehegatten Deutscher, kann also deutsches Recht gewählt werden. In den meisten EU-Ländern gilt die EU-Verordnung („Rom III“), welche regelt, welches Recht im Falle einer Ehescheidung in Fällen mit Auslandsbezug zur Anwendung kommt. 

Angesichts der Globalisierung und der wachsenden Zahl bi-nationalen Ehen wie auch von Menschen mit mehreren Staatsangehörigkeiten war es das Ziel der Rom III einheitliche Regeln zu schaffen, welches Recht auf eine Scheidung Anwendung findet. 

Dabei wird grundsätzlich an den gewöhnlichen Aufenthalt der Ehegatten und nicht mehr primär an ihre Staatsangehörigkeit angeknüpft.

Bezüglich der Rechtswahl können die Ehegatten das auf ihre Scheidung anwendbare Recht selbst bestimmen. Dabei können sie beispielsweise das Recht des Staates wählen, dessen Staatsangehörigkeit einer der Ehegatten zum Zeitpunkt der Rechtswahl besitzt. Ist einer der Ehegatten Deutscher, kann also deutsches Recht gewählt werden. 

Da die Rechtswahl sehr grosse Auswirkungen haben kann, ist binationalen Ehepaaren oder Ehepaaren aus dem Ausland anzuraten, sich in Bezug auf die Möglichkeiten einer Rechtswahl an einen Anwalt für Scheidung zu wenden. Bei Fragen zur internationale Scheidung sind Sie bei mir an der richtigen Adresse!

Kann eine Rechtswahl der Gerichte für die Scheidung getroffen werden?

Bei der Frage, ob durch eine Gerichtsstandsvereinbarung oder Rechtswahl der Ehegatten das Gericht für die spätere Scheidung und die Scheidungsnebenfolgen getroffen werden kann, prüfe ich als Anwalt für internationale Scheidung vorab ob es sich um eine ausschliessliche, zwingende oder allgemeine Zuständigkeit der jeweiligen Zuständigkeitsbestimmungen handelt.


Weder von den ausschliesslichen Zuständigkeiten, noch von den zwingenden Zuständigkeiten darf durch Gerichtsstandsvereinbarung (IPRG 5, LugÜ 23) noch durch Einlassung (IPRG 6, LugÜ 24) abgewichen werden. Anders als bei der ausschliesslichen Zuständigkeit kann dem Kläger jedoch ein Wahlrecht zustehen. In der Schweiz ist die Zuständigkeit der Gerichte im Bereich des Familienrechts mit wenigen Ausnahmen etwas Zwingendes, so dass es den Parteien hier nicht freisteht diese Zuständigkeit durch eine Gerichtsstandsvereinbarung zu verändern.


Das Lugano-Übereinkommen, das die Schweiz mit der grossen Mehrzahl der europäischen Staaten (darunter auch mit Deutschland und Tschechien) abgeschlossen hat, regelt die Zuständigkeit der Vertragsstaaten – aber nicht für alle Arten von Streitigkeiten, sondern vor allem für wirtschaftlich bedeutende Fragen. Es verzichtet deshalb darauf, die Zuständigkeit für Scheidungsklagen zu regeln, anders als z.B. die Zuständigkeit für Streitigkeiten aus einem Kaufvertrag. Die Schweiz war daher frei, diesen Punkt selbst, im nationalen Recht, zu regeln. Für die Bestimmung der Zuständigkeit der schweizerischen Gerichte für die Scheidung ist daher das IPRG (Internationale Privatrecht), Art. 59 IPRG zwingend anwendbar. Diese Vorschrift ist demnach zwingend und es kann von ihr durch Rechtswahl nicht abgewichen werden. 

Würde nun durch eine Gerichtsstandsvereinbarung beispielsweise festgelegt werden, dass für eine allfällige Scheidung die schweizerischen Gericht zuständig wären und würden die Eheleute im Zeitpunkt der späteren Scheidung gar nicht mehr in der Schweiz leben, wäre diese Vereinbarung obsolet. Aus diesen Gründen sind die Zuständigkeiten für die Scheidungsgerichte gemäss schweizerischem Gesetz zwingend und nicht durch die Parteien zu vereinbaren. Auch nach der in der EU anzuwendenden Brüssel IIa-Verordnung kann unter den Parteien im Voraus die Zuständigkeit für ein Gericht bestimmt werden, das für die spätere internationale Scheidung zuständig sein soll. 

Gerne berate ich erfahrener Anwalt für Scheidung. Unsere Advokatur ist auf internationale Scheidungsfragen spezialisiert. In einer Scheidungsberatung erklären wir Ihnen Ihre Möglichkeiten bezüglich Ihrer Rechtswahl. Ihr Experte und Anwalt für Scheidung findet für Sie die optimale Lösung.

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Einreichung der Scheidung – das Scheidungsgesuch

Sofern Sie in der Schweiz die Scheidung einreichen möchten, müssen Sie vorab prüfen, welche der vorhandenen Möglichkeiten die richtige Scheidungsform für Sie ist: die strittige Scheidung resp. einseitige Scheidung, die Scheidung auf gemeinsames Begehren oder die „Härtefall-Scheidung“

Die Variante der Scheidung auf gemeinsames Begehren bietet sich insbesondere für diejenigen Eheleute an, welche sich bereits über die Scheidungsnebenfolgen geeinigt haben oder sich einigen möchten sowie eine schnelle und kostengünstige Scheidung wünschen.

Für jede der Scheidungsvarianten sind auch unterschiedliche Gesuche bei den Familiengerichten einzureichen. Auch ist zu beachten, dass für jede Variante der Scheidung in der Schweiz verschiedene Unterlagen einzureichen sowie andere Verfahrensformvorschriften anwendbar sind. 

Scheidungsklage – strittige Scheidung – Scheidung auf einseitiges Begehren

Sind sich die Ehegatten über die einzelnen Nebenfolgen der Scheidung wie Unterhalt, Kinderbelange und Güterrecht nicht einig, kann durch einen der Ehepartner eine Scheidungsklage, also eine Scheidung auf einseitiges Begehren bei Gericht eingereicht werden.

Allerdings muss bei der strittigen Scheidung als Scheidungsgrund die zweijährige Trennungszeit bereits abgelaufen sein. Bei der Scheidung auf einseitiges Begehren kann somit kein Scheidungsgesuch, sondern nur eine Scheidungsklage anhängig gemacht werden.

Bei einer gegebenen Unzumutbarkeit der Fortführung der Ehe innerhalb der zweijährigen Trennungszeit, also bei einem Härtefall kann die Scheidung sofort bei Gericht eingereicht werden. Die Unzumutbarkeit wird jedoch nur in Ausnahmefällen angenommen, insbesondere dann, wenn die Ehe für den Ehepartner unzumutbar ist und hier für schwerwiegende Gründe vorliegen.

Zweijährige Trennungszeit

Sofern keine Härtefallsituation vorliegt, und zwischen den Ehegatten mittels einer Scheidungskonvention keine Einigung über die Scheidungsnebenfolgen erreicht werden kann, muss eine zweijährige Trennungszeit zur Einreichung der Scheidung eingehalten werden. 

Vor Ablauf dieser zwei Jahre kann keiner der Ehegatten ohne Einwilligung des anderen Ehepartners in der Schweiz die Scheidung bei Gericht anhängig machen.

Mit Einleitung der Scheidungsklage durch einen der Ehegatten wird einseitig die strittige Scheidung eingeleitet, welche aber immer noch im Rahmen der ersten Einigungsverhandlung mit Hilfe des Gerichts mit einer Scheidungskonvention beendet werden kann. Über diese Vorgehensweis können wir Sie als Scheidungsanwalt gerne detaillierter beraten.

Unzumutbarkeit Trennungszeit

Gemäss Artikel 115 ZGB kann in Ausnahmefällen die Scheidung auch ohne Zustimmung des anderen Ehegatten verlangt werden, wenn aus schwerwiegenden Gründen die Fortführung der Ehe unzumutbarist. 

Entscheidend ist, ob der klagenden Partei der Fortbestand des ehelichen Bandes seelisch zugemutet werden kann (BGE 127 III 129). Die Fortführung der Ehe muss für den klagenden Ehegatten unerträglich sein, so dass ihm das Abwarten der Trennungszeit nicht zugemutet werden kann.

Unter die schwerwiegenden Gründen fallen etwa Gewaltfälle, schwere Persönlichkeitsverletzungen anderer Art wie das dauernde Nachstellen während einer Trennung, Heiratsschwindel oder das Vorgaukeln eines echten Ehewillens aus fremdenpolizeilichen Motiven

Als schwerwiegende Gründe können auch gelten z.B. jahrelange Untreueaus der Kinder entstanden sind (BGE 129 III 1); eine schwerwiegende psychische Erkrankung (BGE 5A_177/2012); schwerste Körperverletzungen und Angriffe während Streitigkeiten (BGE 127 III 129); Stalking (BGE vom 6.8.2001, 5C.141/2001) und die Scheinehe (BGE 5C.107/2004).

Die Tatsache, dass der klagende Ehegatte keine Scheinehe eingehen wollte, reicht aber als schwerwiegender Grund nicht aus, dass ihm die Ehe als unerträglich zugemutet werden kann, so dass das Gericht dennoch die Einhaltung der zweijährigen Trennungsfrist bestimmen kann (BGE 127 III 342).

Scheidung mit Teilkonvention 

Wollen die Ehegatten gemeinsam zwar die Scheidung, besteht aber bezüglich einiger der Nebenfolgen der Scheidung wie z.B. Unterhalt Uneinigkeit, können sie eine Teileinigung mit einem gemeinsamen Scheidungsbegehren bei schweizerischen Familiengericht einreichen. Im Rahmen des Scheidungsverfahren wird über diejenigen Nebenfolgen, über die kein Konsens erzielt worden ist, ein strittiges Verfahren weiter geführt und vom Gericht entschieden.

Einvernehmliche Scheidung in der Schweiz einreichen – das Scheidungsgesuch bei der Scheidung auf gemeinsames Begehren 

Da die Scheidung auf gemeinsames Begehren in der Schweiz die kostengünstigste und schnellste Methode sich scheiden zu lassen, ist, nehmen die Ehegatten diese auch am häufigsten in der Schweiz war. Dennoch kann auch bei der einvernehmlichen Scheidung mit Kosten in Höhe zwischen CHF 1’500 bis zu CHF 10’000.00 und mehr gerechnet werden, je nach der Komplexität des Scheidungsfalles.

Bei der Scheidung auf gemeinsames Begehren müssen die Ehegatten vorab in einer gemeinsamen Scheidungskonvention eine Lösung zu allen notwendigen Scheidungsnebenfolgen wie z.B. den nachehelichen Unterhalt, Kinderunterhalt, güterrechtliche Auseinandersetzung, Kinderbelange wie Sorgerecht und Obhut und die Vorsorgeaufteilung.

Das Scheidungsgesuch besteht mithin in einem gemeinsamen Scheidungsbegehren und der Einreichung der vollständigen Scheidunsgkonvention bei Gericht. Sofern der Scheidungswille und die unterzeichnende Scheidungskonvention der Ehegatten vorliegt, muss keine Trennungszeit der Ehegatten abgewartet werden, um die Scheidung in der Schweiz einzureichen.

Scheidung in der Schweiz einreichen
Scheidung in der Schweiz einreichen

Einigung über Scheidungsnebenfolgen

In der Scheidungskonvention sind unter anderen die folgenden Punkte als Scheidungsnebenfolgen zu regeln:

  • Zuteilung der elterlichen Sorge und Obhut
  • Besuchregelung des anderen Elternteils
  • Kindesunterhalt
  • nachehelicher Ehegattenunterhalt
  • Teuerungsanpassung
  • Zuweisung der ehelichen Wohnung
  • güterrechtliche Auseinandersetzung
  • Teilung der Pensionskassenguthaben
  • Regelung über Steuerzahlung

Scheidung einreichen – die Scheidungskonvention / Scheidungsvereinbarung

Die Scheidungskonvention muss alle wesentlichen Scheidungsnebenfolgen der Eheleute zu ihrer Scheidung in der Schweiz regeln. Daher ist es essentiell, diese Scheidungsvereinbarung durch einen erfahrenen Scheidungsanwalt verfassen zu lassen. 

Sobald die Scheidungskonvention in das Scheidungsurteil übernommen worden und rechtskräftig ist, gestaltet sich die Durchsetzung der Abänderung eher schwierig.

Ein Anwalt für Familienrecht kann auch die richtige Formulierung für die Nebenfolgen aufgrund der persönlichen Situation erstellen. Bei den Kinderbelangen wie dem Sorgerecht und der Obhut muss in der Scheidungskonvention dargelegt werden, ob sich beide Eltern auch weiterhin die elterliche Sorge teilen sollen und wer die Obhut über das Kind nach der Trennung erhält.

Wichtig ist hierbei auch ein konkrete Regelung der Betreuungszeitenbeim anderen Elternteil unter Berücksichtigung der Ferien und Feiertage. Nur so kann gewährleistet werden, dass es diesbezüglich nicht zwischen den Eltern zu Streitigkeiten kommt. 

Bei den Vorsorgeguthaben wird regelmässig eine Teilung der Pensionskassengelder festgehalten, da die Ehegatten von gesetztes wegen auf die hälftige Teilung Anspruch haben. Ob und wer Anspruch auf nachehelichen Ehegattenunterhalt besitzt, wird anhand von Kriterien des Art. 125 ZGB bestimmt, wobei auch die Leistungsfähigkeitdes unterhaltsverpflichteten Ehegatten ausschlaggebend ist.

Sofern keine Ehevertrag vorliegt, wird auch die güterrechtliche Auseinandersetzung aller Vermögenswerte der Eheleute in der Scheidungsvereinbarung geregelt. Schlussendlich ist auch entscheidend ein Saldoklausel in die Vereinbarung aufzunehmen und die Vereinbarung über die Übernahme der Prozesskostenkosten wie Anwaltskosten und Gerichtskosten.

Wo kann man die Scheidung einreichen?

Welches Gericht ist zuständig? Ehegatten haben die Möglichkeit den Scheidungsantrag und die Scheidungsvereinbarung beim zuständigen Gericht am Wohnort des Ehegatten einzureichen. Man kann dies am Wohnort der Ehefrau oder des Ehemannes tun. Prüfen Sie mit unserem Scheidungsanwalt wo Sie am Besten die Scheidung einreichen sollten. Im Kanton Basel kostet die einvernehmliche Ehescheidung weniger als im Kanton Zürich. Unser Anwalt für Scheidungsrecht informiert Sie diesbezüglich umfassend.

Wir sind für Sie da!

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