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TrennungAnwaltskanzlei Wittibschlager, Rechtsanwaltskanzlei in Zürich

Wenn eine Ehekonflikt nicht mit einer Eheberatung, Ehetherapie oder Mediation gelöst werden kann, kommt es i.d.R. zur Aufhebeng des gemeinsamen Haushaltes, d.h. die Ehepartner einigen sich in diesem Fall auf eine Trennung oder Scheidung. Ist die Ehe zerrütet stellt sich für die Eheleute die Frage, ob für einem persönlich die Trennung oder die Scheidung besser ist. Ist einer der Ehegatten gegen eine sofortige Scheidung, dann muss i.d.R. eine zweijährige Trennungsfrist abgewartet werden, d.h. eine sofortige Scheidung ist nur möglich, wenn beide damit einverstanden sind (siehe Art 114 ZGB / Art 115 ZGB).

 

 

Eheschutzverfahren

Gelingt die einvernehmliche Trennung nicht, besteht die Möglichkeit beim Eheschutzgericht, um eine Bewilligung des Getrenntlebens zu ersuchen. Eine solche Bewilligung wird nur erteilt, wenn die Pesönlichkeit des klagenden Ehepartners, seine wirtschaftliche Sicherheit oder das Wohl der Kinder durch das Zusammenleben gefährdet ist (siehe Art. 175 ZGB). In den meisten Fällen wird ein Trennungsbegehren vom Eheschutzgericht gutgeheissen. Die Ehepartner werden vom Gericht angehört und es wird versucht einen Konsens, d.h. eine Einigung über die strittigen Punkte zu erziehlen. Falls dies nicht gelingt, entscheidet das Familiengericht über die Nebenfolgen des Getrenntlebens (siehe Art. 176 ZGB).  Es kann aber auch sein, dass aufgrund eines Ehepartners eine Abänderung der Eheschutzanordnung im Rahmen von vorsorglichen Massnahmen angestrebt wird. Dies kann die Nebenfolgen der Ehescheidung beeinflussen. Unsere Anwälte sind Experten in sämtlichen familienrechtlichen Belangen und beraten Sie hierbei kompetent, wir helfen Ihnen bei der Durchsetzung Ihrer Rechte.

Bei gemeinsamen Kindern und gemeinsamem Vermögen wird es umso schwieriger. Es gibt entscheidende Unterschiede zwischen dem "Getrenntleben" und der Scheidung.   Bei einer Trennung muss geregelt werden, bei wem die Kinder wohnen, wie das Besuchsrecht aussieht und ob und wieviel Kinderallimente gezahlt werden müssen. Ausserdem wird bestimmt wer das alleinige Benutzungsrecht für den Hausrat und die eheliche Wohnung erhält.