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ScheidungskonventionAnwaltskanzlei Wittibschlager, Rechtsanwaltskanzlei in Zürich

Scheidung auf gemeinsames Begehren / Einvernehmliche Scheidung

Mittels einer Scheidungsvereinbarung bzw. einer Scheidungskonvention regeln die Ehepartner, d.h. die Scheidungspartner die Scheidungsfolgen einvernehmlich. Einvernehmliche Scheidungen sind i.d.R. stabil und dauerhaft. Eine Scheidung ist am schnellsten und einfachsten durchzuführen, wenn bei der Eröffnung des Scheidungsverfahrens eine Scheidungskonvention vorliegt (siehe ZGB Art. 111). In einem solchen Fall muss das Scheidungsgericht lediglich die Scheidungskonvention auf ihre Angemessenheit und ihre Verträglichkeit mit dem Kindeswohl überprüfen. Diese Überprüfung verläuft jedoch meist problemlos (siehe ZGB Art. 272).

 

In dem Fall, wenn sich die Ehegatten nicht über die Scheidungsfolgen einigen können oder wenn sich sich nur teilweise einigen können, so können sie trotzdem das gemeinsame Scheidungsbegehren, d.h. die Scheidungsvereinbarung vor dem Scheidungsgericht einreichen, über die strittigen Punkte der Scheidungsfolgen jedoch wird dann das Gericht entscheiden (siehe ZGB Art. 112). In diesem Fall wird das Scheidungsgericht dann einen Vorschlag für eine Scheidungsvereinbarung vorschlagen.

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