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FamilienrechtAnwaltskanzlei Wittibschlager, Rechtsanwaltskanzlei in Zürich

Unsere Scheidungsanwältin hat eine überaus grosse Erfahrung im Familienrecht. Es ist wesentlich, dass ein Experte für Familienrecht Sie in der schwierigen Phase der Trennung oder Scheidung begleitet.

 

Einvernehmliche Scheidung, Mediation

Die Scheidung auf Klage zieht meist ein sehr aufwendiges Gerichtsverfahren mit sich. Es gibt aber auch die Möglichkeit, die Scheidung oder das Getrenntleben einvernehmlich zu regeln. Wir helfen Ihnen bei dem Verfassen einer Scheidungskonvention oder einer Trennungsvereinbarung. Eine Mediation kann hierbei nebst dem Gerichtsverfahren mithelfen, eine Scheidungs- bzw. Trennungsvereinbarung auszuarbeiten, welche für beide Parteien zufriedenstellend ist.

 

Antworten auf häufig gestellte Fragen bezüglich Trennung und Scheidung.

 

  • Sollen man sich besser scheiden lassen oder ist es besser getrennt zu leben?

Anwalt Familienrecht:

Die beste Lösung kann nur von jedem persönlich gefunden werden. Es gibt aber wesentliche Unterschiede zwischen der Scheidung und dem Getrenntleben. 

Eine Scheidung auf gemeinsames Begehren, d.h. eine einvernehmliche Scheidung mittels Scheidungskonvention ist nur möglich, wenn beide Eheleute mit der Scheidung einverstanden sind. Über die Nebenfolgen der Scheidung, bei einer Scheidung mit Teileinigung zum Beispiel, kann der Richter über den Unterhalt und die Vermögensaufteilung verfügen. 

Bei einem einseitigen Wunsch auf Scheidung, kann eine Scheidung auf Klage eingereicht werden. Die Scheidung ist aber erst nach einer Trennungszeit von zwei Jahren möglich. Es gibt aber auch Ausnahmen. Auf einseitigen Wunsch kann die Scheidung ohne die zweijährige Trennungszeit nur durchgesetzt werden, wenn die Fortsetzung der Ehe nicht mehr zugemutet werden kann (z.B. häusliche Gewalt).

Bei einer Trennung muss man keine gerichtliche Bewilligung einholen. Die Trennung ist auch auf einseitigen Wunsch durchsetzbar. Falls die Ehepartner minderjährige Kinder haben, muss die Zuteilung der Obhut, das Besuchsrecht, die Kinderalimente, ev. auch die Ehegattenalimente, das Benutzungsrecht für die Wohnung sowie den Hausrat geregelt werden.

hier finden Sie weitere Infos zum Thema "Trennung oder Scheidung?" aus dem Beobachter

 

  • Was ist ein Eheschutzverfahren?

                 Anwalt Familienrecht:

Können sich die Ehegatten über die Regelungen des Getrenntlebens nicht einigen, kann beim Gericht ein Eheschutzverfahren eingeleitet werden. Der Eheschutzrichter regelt dann die Folgen des Getrenntlebens. Dies geschieht oft, wenn sich die Eheleute noch nicht scheiden lassen wollen. Falls in einem solchen Fall keine Einigkeit über die Betreuung der Kinder, die Unterhaltsfinanzierung oder das Besuchsrecht gefunden werden kann, kann das Eheschutzgericht um Eheschutz ersucht werden. Der Eheschutzrichter regelt dann, wer die Kinder betreut, wem die eheliche Wohnung zugeteilt wird, wie die Möbel aufgeteilt werden und wer wem wieviel Unterhalt zahlen muss. Das Eheschutzverfahren kann auch einseitig eingereicht werden. Während der Zeit des Getrenntlebens müssen sich die Eheleute auch noch weiterhin unterstützen, d.h. ein Ehegatte kann zu Unterhaltszahlungen verpflichtet werden. Die Güterrechtliche Auseinandersetzung, die Vermögensaufteilung und die Teilung der 2. Säule (Pensionskassenguthaben) erfolgt erst nach der Scheidung.

 

  • Was kostet eine Scheidung? Wie hoch sind die Unterhaltszahlungen zwischen den Ehepartnern und wie hoch ist der Unterhalt für die Kinder?

Anwalt Familienrecht:

Grundsätzlich muss nach der Scheidung jeder selbst für seinen Unterhalt aufkommen. Für die Berechnung der Unterhaltszahlungen sind u.a. die folgende Kriterien (Art. 125 ZGB) wichtig:

    • Dauer der Ehe
    • Aufgabenteilung während der Ehe
    • Alter, Gesundheit und berufliche Ausbildung der Ehegatten
    • Erwerbsaussichten der Ehegatten
    • finanzielle Leistungsfähigkeit der Ehepartner
    • Gehalt der Ehepartner
    • finanzielle Bedürfnisse für die Kosten der Wohnung, Krankenkasse, Essen, Kleider...
    • Unterhalt der Kinder bis zur Volljährigkeit  und bis zum Abschluss der Erstausbildung, welche den Eintritt in das Berufsleben gewährleistet
    • Kindesunterhalt soll den Bedürfnissen des Kindes entsprechen
    • Lebensverhältnisse:Wer erzieht die Kinder? Bei wem leben die Kinder?
    • Berücksichtigung des Betreuungsanteils
    • Möglichkeit für ein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege (Scheidungs- bzw. Eheschutzverfahren)